Ausgangs- bzw. Bezugspunkt der Veranstaltung ist der spezifische Blick auf Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur des Ruhrgebiets und Nordrhein-Westfalens.

Hier lassen sich wie unter einem Brennglas Entwicklungen veranschaulichen und analysieren, die für ganz Deutschland maßgeblich sind – seien es Strukturwandel, Zuwanderung, Populismus, abnehmender gesellschaftlicher Zusammenhalt, schwindende politische und gesellschaftliche Partizipation, die Erosion intermediärer Institutionen (bspw. Gewerkschaften, Kirchen), die Schwäche der Volksparteien, Infrastrukturprobleme sowie die Diskrepanz zwischen urbanen und ländlichen Räumen.

Welche gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Erklärungsmuster lassen sich für die aktuellen Entwicklungen identifizieren? Welche Gegenmaßnahmen erscheinen hinsichtlich der Zukunftsfähigkeit der Demokratie nicht nur im Ruhrgebiet und in Nordrhein-Westfalen, sondern auch in Bezug auf die gesamte Bundesrepublik bis hin zu Europa erfolgversprechend?

Die übergreifende Fragestellung der Veranstaltung lautet daher: Wie kann es vor dem Hintergrund der schwierigen Gemengelage gelingen, die deutsche Demokratie fit für die Zukunft zu machen – 70 Jahre nach dem Inkrafttreten des Grundgesetztes und 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer? Was kann Deutschland hierbei vom Ruhrgebiet und aus NRW lernen?

Datum
1. Juli 2019

Zeit
14.00 bis 18.00 Uhr (Einlass: 13.30 Uhr)

Ort
NRW School of Governance
Universität Duisburg-Essen
Raum LS 105
Lotharstraße 43
Duisburg

Rückfragen zur Veranstaltung bitte an diermeier@iwkoeln.de