Doch die Erfolge der Globalisierung drohen verspielt zu werden. Heute ist kaum noch von Handelsliberalisierung, aber viel von neuem Protektionismus die Rede. Die isolationistische Handelspolitik der US-Administration stellt die regelbasierte internationale Wirtschaftsordnung infrage und schürt einen Handelskrieg der USA mit Europa und China, bei dem am Ende alle nur als Verlierer dastehen können.

Wie kann sich Europa neu aufstellen in einer Zeit, in der sich mit den USA der wichtigste politische Verbündete und wirtschaftliche Partner aus dem Multilateralismus zurückzieht und gleichzeitige mit China eine wirtschaftlich starke Macht nach vorne drängt? Wie kann international eine regelgebundene marktwirtschaftliche Ordnung gesichert werden? Und wie können kurzfristig die schlimmsten Auswirkungen eines Handelskrieges vermieden werden?


 

Datum
Mittwoch, 26. September 2018

Zeit
11.30 bis 14.00 Uhr

Ort
Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund
Luisenstraße 18
10117 Berlin