Die Corona-Pandemie hat den deutschen Staat bisher mehrere hundert Milliarden Euro gekostet. Ohne eine ausgeprägte Wachstumsphase wird es Jahrzehnte dauern, bis die Staatsschulden getilgt sind. Im Jahrzehnt nach der Finanzkrise trug der Anstieg der Erwerbsquote maßgeblich dazu bei, dass die Schuldenstandquote von 80 Prozent auf unter 60 Prozent im Jahr 2019 gesunken ist. Daraus speist sich für viele Beobachter und Politiker die Hoffnung, dass dieses Herauswachsen aus den Schulden auch nach der Covid19-Pandemie mit Blick auf die dadurch begründete Erhöhung der Schuldenstandquote wiederum gelingen könne. Doch ist das angesichts demografisch bedingt fehlender Arbeitskräfte überhaupt realistisch? Und wie sind dringend notwendige Investitionen in den nächsten Jahren trotzdem möglich? Wo sind sie besonders dringlich? Welche Weichenstellungen muss die Politik auf Bundes- und Landesebene und in den Kommunen vornehmen, um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten? Und wo liegen Potenziale zu einer umfassenden Modernisierung staatlichen Handelns?

Diese Fragen wollen wir virtuell und etwas kürzer als gewohnt – aber nicht weniger diskussionsfreudig als üblich – mit Ihnen am Donnerstag, den 29. April 2021 von 11.30 bis 12.30 Uhr erörtern.

Die Einwahldaten lauten:
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