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Zunächst werden die Treiber der regionalen Entwicklung und die Dimension des regionalen Gefälles identifiziert und die deutschen und europäischen Konzepte der Regionalpolitik vorgestellt.

Wesentliche Herausforderungen der Regionalpolitik liegen auf dem Arbeitsmarkt, den Kommunalfinanzen und kommunalen Handlungsmöglichkeiten sowie der grundsätzlichen Frage, ob es reicht, eine gute Infrastruktur bereitzustellen, oder gezielt Subventionen vergeben werden sollen.

Drei ganz unterschiedliche Regionen werden betrachtet: Das Ruhrgebiet mit einem lang anhaltenden Strukturwandel, Mecklenburg-Vorpommern mit seiner stark sinkenden Bevölkerung und die Emilia-Romagna, die durch aktive Industriepolitik neues Wachstum generieren konnte. Die abschließende Podiumsdiskussion geht der Frage nach, welchen Beitrag die Regionalpolitik zur Stabilisierung der Wirtschaft in Deutschland leisten kann.

Datum
Dienstag, 30. Oktober 2018

Zeit
10 bis 19 Uhr

Ort
Hamburgische Landesvertretung
Jägerstraße 1-3
10117 Berlin

Programm

Begrüßung
Brigitte Preissl, Wirtschaftsdienst/ZBW

Keynote
Wozu Regionalpolitik? Wo liegt das Problem?
Michael Hüther, Institut der deutschen Wirtschaft

Session I: Regionen: Entwicklungsdynamik und Handlungsbedarf

  • Regionale Entwicklung und Regionalpolitik – Treiber der Veränderung und Handlungsoptionen
    Michael Pflüger, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • Dimensionen des regionalen Gefälles: Gibt es ein gemeinsames Muster?
    Joachim Ragnitz, ifo Dresden
  • Konzeptionen deutscher und europäischer Regionalpolitik
    Thomas Terfrüchte, Technische Universität Dortmund

Session II: Herausforderungen für die Regionalpolitik

  • Regionale Disparitäten und Arbeitskräftemobilität – Implikationen für die Regionalpolitik
    Annekatrin Niebuhr, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • Wer zahlt, bestimmt? Kommunalfinanzen und dezentraler Handlungsspielraum
    Martin Junkernheinrich, Technische Universität Kaiserslautern
  • Infrastrukturinvestitionen statt Subventionen
    Martin Gornig, DIW Berlin

Session III: Regionen im Wandel

  • Ruhrgebiet – der anhaltende industrielle Strukturwandel im Spiegel der Regionalpolitik
    Heiner Röhl, IW Köln
  • Gegen die Regionalpolitik von gestern. Ostdeutschland – oder Aufbau Ost?
    Peter Dehne, Hochschule Neubrandenburg
  • Working towards (or: Actions for) keeping Emilia-Romagna strong: An integrated industrial policy approach
    Annaflavia Bianchi, Universität Ferrara

Podiumsdiskussion
Beitrag der Regionalpolitik zur Stabilisierung der Wirtschaft in Deutschland
Moderation: Brigitte Preissl, Wirtschaftsdienst, ZBW