In einem Round Table bringt das Institut der deutschen Wirtschaft die diesjährigen Preisträger mit Experten aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung ins Gespräch. Ziel des Austausches ist es, das Spannungsfeld zwischen Rechts- und Handlungssicherheit auf der einen Seite sowie effizienter und angemessener Verwaltung auf der anderen Seite herauszuarbeiten.

Der Wissenschaftspreis Bürokratie soll dabei helfen, etwas sehr Deutschem abzuhelfen: dem Hang zu Bürokratie. Verliehen wird er seit 2015, gestiftet wurde er von IW-Gründungsdirektor Fritz Hellwig. Die Jury prämiert Forschungsergebnisse, die untersuchen, wie „Regulierungs- und Verwaltungsvorschriften das Marktgeschehen überwuchern“, lautet das Ansinnen des 2017 verstorbenen Stifters, der ab 1967 Vizepräsident der Kommission der Europäischen Gemeinschaft war.