Die Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeits- und Lebenswelten beschäftigen auch Experten im Bereich der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung: Wird die Digitalisierung Chancen eröffnen und wie kann man sie nutzen oder überwiegen die Risiken?

Das Projekt REHADAT wurde von der Projektleiterin Petra Winkelmann als ein Beispiel digitaler Chancen im Bereich der Informationstechnologie vorgestellt. Mit Dr. Dietrich Engels (Geschäftsführer des Instituts für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik Köln, ISG), Alexander Eckhardt (Inclusion Lead Germany SAP SE Walldorf) und Kirsten Vollmer (Stabsstelle Berufliche Bildung behinderter Menschen im Bundesinstitut für Berufsbildung, BIBB) haben drei namhafte Experten das Thema Digitalisierung der Arbeitswelt und Industrie 4.0 aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet:

  • Was bedeuten diese Entwicklungen für Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen?
  • Was zeigen Prognosen und Studien zu Auswirkungen der Digitalisierung auf Berufe und den Arbeitsmarkt im Allgemeinen?
  • Wie reagiert die Berufliche Bildung auf die Anforderungen der Digitalisierung?
  • Welche ersten Befunde und guten Beispiele aus der Praxis zur Situation von Menschen mit Behinderungen gibt es bereits?

In der anschließenden, lebhaften Diskussion mit Dr. Hans-Peter Klös, Geschäftsführer des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, den drei Referenten und dem Fachpublikum aus Experten, Betroffenen und Kollegen aus dem Haus, einigte man sich am Ende auf ein Zitat von Frau Vollmer: „Die Risiken zu sehen, heißt die Chancen zu vergrößern."

Digitalisierung, Arbeit 4.0, Industrie 4.0: eine Einordnung
Dr. Hans-Peter Klös, Geschäftsführer des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln
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Chancen und Risiken der Digitalisierung für Menschen mit Behinderung
Dr. Dietrich Engels, Geschäftsführer ISG, Köln
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Chancen der Digitalisierung ergreifen und gestalten
Alexander Eckhardt, Inclusion Lead Germany SAP SE, Walldorf
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Berufliche Teilhabe behinderter Menschen im Zeichen von Digitalisierung - Fragestellungen und Anmerkungen
Kirsten Vollmer, Stabsstelle Berufliche Bildung behinderter Menschen BIBB, Bonn
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