Der Ausbildungsmarkt ist durch die Corona-Krise unter Druck geraten. Berufsschulen wurden geschlossen, Auszubildende mussten im Homeoffice qualifiziert werden, praktische Ausbildung im Betrieb war in vielen Bereichen schwer umsetzbar. Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist im letzten Jahr deutlich gesunden, Bewerberzahlen und Ausbildungsangebote gingen parallel zurück. Auch in diesem Jahr deutet sich ein weiterer deutlicher Rückgang an. Die beiden Institute wollen daher diskutieren, was sie zur Überwindung der durch die Corona-Pandemie hervorgerufenen Problemlagen in der beruflichen Bildung beitragen können. Ziel ist es, die Attraktivität der beruflichen Bildung zu stärken. Dabei kommt der betrieblichen Weiterbildung eine zentrale Rolle zu, um den digitalen Wandel und den Strukturwandel zu meistern. Die Ergebnisse der jüngsten Ergebnisse IW-Weiterbildungserhebung und des wbmonitor des BIBB werden daher ausgetauscht und im Hinblick auf ihre Implikationen diskutiert. 

Einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung können originäre Einschätzungen und Befunde aus Unternehmen liefern. Sie dienen der Verbreitung von guter Praxis sowie der Politikberatung. Daher sollen zudem die Potenziale einer Weiterentwicklung der empirischen Alleinstellungsmerkmale der beiden Institute diskutiert werden.

Datum
18. März 2021

Zeit
13:00 - 17:00 Uhr digital über WebEx