Das Projekt STÄRKE beschäftigt sich mit der Frage, wie Beschäftigte gesund und leistungsfähig bleiben und mit welchen Strukturen und Prozessen die Betriebe dazu beitragen können.

Vier wissenschaftliche Institute entwickeln gemeinsam ein Konzept zur individuellen und organisationalen Resilienz in Unternehmen und erproben es in vier Pilotunternehmen. Zielgruppe sind vor allem Geschäftsführer und Personalleiter kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), die sich den immer komplexer werdenden Anforderungen des Marktes stellen und den ständigen Wandel von Rahmenbedingungen meistern wollen. Behandelt werden folgende Fragen:

  • Wie können sich Betriebe und Beschäftigte auf die komplexeren Geschäftsprozesse einer digitalisierten Arbeitswelt einstellen?
  • Welche Instrumente sind geeignet, um den aktuellen Stand der organisationalen und individuellen Resilienz zu erfassen?
  • Wie kann es den Unternehmen gelingen, eine Balance aus Änderungsbereitschaft, Änderungsfähigkeit, Flexibilität und Stabilität für ihre Beschäftigten und ihre Geschäftsprozesse zu entwickeln?

Das Projekt verbindet – unter der Konsortialführung des Instituts für Arbeitswissenschaft an der TU Darmstadt – arbeitswissenschaftliche, psychologische und betriebswirtschaftliche Ansätze basierend auf etablierten Instrumenten zur Beurteilung der Arbeitssysteme, Geschäftsprozesse sowie dem EFQM-Modell. Dieses Qualitätsmanagement-System wird um die Aspekte der individuellen und organisationalen Resilienz erweitert und an die Situation von KMU angepasst. Die Erfahrungen aus Erprobung und Verbesserung in den Betrieben werden am Projektende in Form einer praxisnahen Handlungshilfe, dem „Resilienzkompass“, sowie weiteren Materialien für Unternehmen aller Branchen aufbereitet und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt im Rahmen seines Programms „Arbeiten - Lernen - Kompetenzen entwickeln. Innovationsfähigkeit in einer modernen Arbeitswelt“ in dem Bereich „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen“.

Kooperationspartner

  • Technische Universität, Institut für Arbeitswissenschaft, Darmstadt: Analyse und Entwicklung der individuellen Resilienz aus der Mitarbeiterperspektive
  • Hochschule Fresenius für Wirtschaft und Medien GmbH, Düsseldorf: Entwicklung eines modularen, integrativen Konzepts auf der Basis des EFQM-Modells
  • Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa), Düsseldorf: Analyse der organisationalen und individuellen Resilienz auf Makroebene
  • Heusch GmbH & Co KG, Aachen: Flexibilität und Resilienz für eine langfristige internationale Wettbewerbsfähigkeit
  • Kunststoffverarbeitung Schneppenheim GmbH, Pulheim: Wissenstransfer und altersgemischte Teams systematisch weiterentwickeln
  • Martin Luck Metallgießerei GmbH, Saarbrücken: Systematische Anwendung von Resilienz in kleinen Familienunternehmen
  • Bergische Sägen- und Hobelmesserindustrie Fritz Jul. Buchholz GmbH & Co. KG, Remscheid: Innovation durch strategische Entwicklung von Unternehmen und Beschäftigten

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Ansprechpartner

Christiane Flüter-Hoffmann

Christiane Flüter-Hoffmann

Senior Researcher für Personalpolitik

Tel0221 4981-841

Mailflueter@iwkoeln.de

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Andrea Hammermann

Andrea Hammermann

Economist für Arbeitsbedingungen und Personalpolitik

Tel0221 4981-314

Mailhammermann@iwkoeln.de

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Oliver Stettes

Oliver Stettes

Leiter des Kompetenzfelds Arbeitsmarkt und Arbeitswelt

Tel0221 4981-697

Mailstettes@iwkoeln.de

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