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Tarifpolitik und Arbeitsbeziehungen

Das Kompetenzfeld Tarifpolitik und Arbeitsbeziehungen erforscht die betriebliche Mitbestimmung, den Prozess der Lohnfindung und die Einkommenspolitik.

Für die deutsche Wirtschaft ist ein duales System der Interessenvertretung charakteristisch: Einerseits sind die Arbeitnehmer an der Willensbildung in ihrem Unternehmen beteiligt, andererseits werden auf überbetrieblicher Ebene Tarifverträge abgeschlossen. Die Tarifautonomie überträgt den Vertretern von Arbeitnehmern und Arbeitgebern die Aufgabe, tarifliche Rahmenbedingungen zu setzen. Das Ziel ist es, die Markteinkommen so zu verteilen, dass zum einen der gesellschaftliche Zusammenhalt und die Akzeptanz der Sozialen Marktwirtschaft gewahrt bleibt, zum anderen aber auch Leistungsanreize bestehen. Auf betrieblicher Ebene ist die Mitbestimmung durch Betriebsräte und Aufsichtsräte die Grundlage der demokratischen Unternehmensverfassung in Deutschland. Die Betriebsräte sind als Vertreter der Belegschaften gesetzlich ermächtigt, die Bedingungen für die Beschäftigten mitzugestalten.

Arbeitsbereiche

Kooperationspartner

  • European Industrial Relations Observatory (EIRO)
  • European Working Conditions Observatory (EWCO)
  • European Restructuring Monitor (ERM)

Ansprechpartner

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Hagen Lesch

Dr. Hagen Lesch

Leiter des Kompetenzfelds Tarifpolitik und Arbeitsbeziehungen

Tel: 0221 4981-778
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Helena Schneider

Helena Schneider

Economist für Lohn- und Tarifpolitik

Tel: 0221 4981-665
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Christoph Schröder

Christoph Schröder

Senior Researcher für Einkommenspolitik, Arbeitszeiten und -kosten

Tel: 0221 4981-773
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Sandra Vogel

Dr. Sandra Vogel

Senior Researcher für Industrielle Beziehungen

Tel: 0221 4981-746
Inhaltselement mit der ID 8755

Studien und Beiträge aus dem Kompetenzfeld

527 Ergebnisse
Studie lesen
Eine Kritik am Richtlinienentwurf der EU-Kommission über angemessene Mindestlöhne
IW-Policy Paper Nr. 25 8. Oktober 2021

Brauchen wir einen europäischen Mindestlohn?

Christoph Schröder

In vielen Ländern deutet sich in der Mindestlohnpolitik ein Paradigmenwechsel an oder ist bereits vollzogen. Anstatt als untere Auffanglinie die Beschäftigten vor Ausbeutung zu schützen, soll der Mindestlohn – möglichst ohne staatliches Zutun – einen auskömmlichen Lebensstandard ermöglichen.

IW

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IW-Ökonom Christoph Schröder
Christoph Schröder in den Ruhr-Nachrichten Ruhr-Nachrichten 21. September 2021

Mindestlohn von 12 Euro ist nicht für alle Betroffenen gut

Wenige Tage vor der Bundestagswahl wird hitzig über den Mindestlohn diskutiert. Dabei könnte eine Erhöhung auf 12 Euro auch für viele betroffene Arbeitnehmer eine schlechte Idee sein, sagt IW-Ökonom Christoph Schröder im Gespräch mit den Ruhr-Nachrichten.

IW

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Nach dem Bahnstreik: Wie geht's weiter?
Hagen Lesch im WDR WDR 7. September 2021

Nach dem Bahnstreik: Wie geht's weiter?

Die GdL beendet ihren Streik vorerst, um der Bahn Bedenkzeit zu geben. Was aber, wenn die Fronten so verhärtet bleiben, wie sie jetzt sind? Über diese Frage spricht IW-Ökonom Hagen Lesch im Interview und zeigt sich etwas optimistisch.

IW

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Kooperation statt Konfrontation
Hagen Lesch IW-Nachricht 6. September 2021

Bahnstreik: Kooperation statt Konfrontation

Nach der dritten Streikwelle im laufenden Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn nimmt die Kritik am Verhalten der Lokführergewerkschaft GDL zu. Neue Verhandlungen könnten erfolgreich sein – wenn der Kampf um öffentliche Wahrnehmung endet und sich beide Seiten auf einen Kompromiss einlassen. Der Weg dahin ist noch weit.

IW

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Viel Lärm um wenig
Hagen Lesch IW-Nachricht 2. September 2021

Bahnstreik: Viel Lärm um wenig

Die Lokführergewerkschaft GDL hat als Reaktion auf die gescheiterten Tarifverhandlungen zu einer dritten Streikwelle aufgerufen. Der Konfrontationskurs der GDL zahlte sich bislang kaum aus: Die konkurrierende EVG erreichte in den vergangenen Jahren ähnlich hohe Löhne, musste dafür aber längst nicht so aggressiv auftreten.

IW

Inhaltselement mit der ID 8880