1. Home
  2. Institut
  3. Kompetenzfelder
  4. Tarifpolitik und Arbeitsbeziehungen

Tarifpolitik und Arbeitsbeziehungen

Das Kompetenzfeld Tarifpolitik und Arbeitsbeziehungen erforscht die betriebliche Mitbestimmung, den Prozess der Lohnfindung und die Einkommenspolitik.

Für die deutsche Wirtschaft ist ein duales System der Interessenvertretung charakteristisch: Einerseits sind die Arbeitnehmer an der Willensbildung in ihrem Unternehmen beteiligt, andererseits werden auf überbetrieblicher Ebene Tarifverträge abgeschlossen. Die Tarifautonomie überträgt den Vertretern von Arbeitnehmern und Arbeitgebern die Aufgabe, tarifliche Rahmenbedingungen zu setzen. Das Ziel ist es, die Markteinkommen so zu verteilen, dass zum einen der gesellschaftliche Zusammenhalt und die Akzeptanz der Sozialen Marktwirtschaft gewahrt bleibt, zum anderen aber auch Leistungsanreize bestehen. Auf betrieblicher Ebene ist die Mitbestimmung durch Betriebsräte und Aufsichtsräte die Grundlage der demokratischen Unternehmensverfassung in Deutschland. Die Betriebsräte sind als Vertreter der Belegschaften gesetzlich ermächtigt, die Bedingungen für die Beschäftigten mitzugestalten.

Arbeitsbereiche

Kooperationspartner

  • European Industrial Relations Observatory (EIRO)
  • European Working Conditions Observatory (EWCO)
  • European Restructuring Monitor (ERM)

Ansprechpartner

Person ansehen
Hagen Lesch

Dr. Hagen Lesch

Leiter des Kompetenzfelds Tarifpolitik und Arbeitsbeziehungen

Tel: 0221 4981-778

Person ansehen
Helena Schneider

Helena Schneider

Economist für Lohn- und Tarifpolitik

Tel: 0221 4981-665

Person ansehen
Christoph Schröder

Christoph Schröder

Senior Researcher für Einkommenspolitik, Arbeitszeiten und -kosten

Tel: 0221 4981-773

Person ansehen
Sandra Vogel

Dr. Sandra Vogel

Senior Researcher für Industrielle Beziehungen

Tel: 0221 4981-746

Inhaltselement mit der ID 8755

Studien und Beiträge aus dem Kompetenzfeld

519 Ergebnisse
Studie lesen
Strukturdefizite verstärken sich
IW-Kurzbericht Nr. 50 22. Juli 2021

Gewerkschaften: Strukturdefizite verstärken sich

Hagen Lesch / Luis Winter

In Deutschland war zuletzt nur noch jeder sechste Arbeitnehmer Mitglied einer Gewerkschaft. Eine Analyse der Mitgliederstruktur lässt befürchten, dass sich der schon länger bestehende Abwärtstrend auch in den nächsten Jahren fortsetzen wird. Die Gewerkschaften haben ausgerechnet unter den Beschäftigtengruppen den geringsten Zuspruch, deren Bedeutung für den Arbeitsmarkt künftig weiter zunehmen dürfte: bei Angestellten, Jüngeren und Akademikern.

IW

Studie lesen
Ergänzungstarifverträge als Allheilmittel?
IW-Trends Nr. 2 29. Juni 2021

Flexibilität des M+E-Flächentarifvertrags: Ergänzungstarifverträge als Allheilmittel?

Helena Schneider

Um Investitionen zu ermöglichen oder Arbeitsplätze in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu sichern, können flächentarifgebundene Unternehmen in der Metall- und Elektro-Industrie über Ergänzungstarifverträge temporär von den Regelungen des Flächentarifvertrags abweichen.

IW

Artikel lesen
Mehr Lohn bei der GDL als im öffentlichen Dienst
Hagen Lesch IW-Nachricht 28. Juni 2021

Bahntarifkonflikt: Mehr Lohn bei der GDL als im öffentlichen Dienst

Die Lokführergewerkschaft GDL hat als Reaktion auf die gescheiterten Tarifverhandlungen bei der Deutschen Bahn zu einer Urabstimmung aufgerufen. Im August droht ein unbefristeter Arbeitskampf. Dabei stiegen Grundvergütungen des Zugpersonals seit 2007 um 46 Prozent – mehr als im öffentlichen Dienst, wie IW-Berechnungen zeigen.

IW

Studie lesen
Starke Belastung der deutschen Industrie seit 2018
IW-Trends Nr. 2 24. Juni 2021

Lohnstückkosten im internationalen Vergleich: Starke Belastung der deutschen Industrie seit 2018

Christoph Schröder

Das deutsche Verarbeitende Gewerbe hat im internationalen Vergleich ein hohes Lohnstückkostenniveau. Im Durchschnitt waren die deutschen Lohnstückkosten im Jahr 2020 um 22 Prozent höher als in den 27 Vergleichsländern.

IW

Studie lesen
Der Einfluss von Mindestlohnerhöhungen auf die Einkommensarmut
Externe Veröffentlichung 21. Juni 2021

Der Einfluss von Mindestlohnerhöhungen auf die Einkommensarmut

Christian Kestermann / Christoph Schröder im Wirtschaftsdienst

Im aufkommenden Bundestagswahlkampf rückt das Thema Mindestlohn wieder verstärkt auf die Agenda. Einige Parteien und auch die Gewerkschaften fordern einen Stundenlohn von 12 Euro; „Die Linke“ will sogar einen Anstieg auf 13 Euro.

IW

Inhaltselement mit der ID 8880