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Öffentliche Finanzen, Soziale Sicherung, Verteilung

Die Wissenschaftler des Kompetenzfelds Öffentliche Finanzen, Soziale Sicherung, Verteilung untersuchen die fiskalischen Auswirkungen politischer Maßnahmen.

Die Lösung zentraler gesellschaftlicher Herausforderungen wie die Staatsverschuldung und der demografische Wandel erfordern sowohl eine theoretisch als auch empirisch fundierte Analyse der öffentlichen Haushalte und der Sozialversicherungssysteme. Über die fiskalischen Auswirkungen konkreter politischer Maßnahmen hinaus analysieren die Wissenschaftler dieses Kompetenzfelds die Anreiz- und Verteilungswirkungen für die Unternehmen und privaten Haushalte und beurteilen die staatliche Umverteilungspolitik. Ziel ihrer Arbeit ist es, Perspektiven für eine nachhaltige Finanzpolitik sowie eine tragfähige und effiziente Absicherung der großen Lebensrisiken Alter, Krankheit und Pflege zu entwickeln. Es geht aber nicht nur um die soziale Sicherung der Menschen, sondern auch um die Sicherung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Dazu untersuchen die Wissenschaftler Standortbedingungen für die Gesundheitswirtschaft unter anderem am Beispiel der pharmazeutischen Industrie.

Arbeitsbereiche

Ansprechpartner

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Jochen Pimpertz

Dr. Jochen Pimpertz

Leiter des Clusters Staat, Steuern, und Soziale Sicherung

Tel: 0221 4981-760
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Martin Beznoska

Dr. Martin Beznoska

Senior Economist für Finanz- und Steuerpolitik

Tel: 030 27877-101
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Tobias Hentze

Dr. Tobias Hentze

Leiter des Clusters Staat, Steuern und Soziale Sicherung

Tel: 0221 4981-748
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Björn Kauder

Dr. Björn Kauder

Senior Economist für Finanz- und Steuerpolitik

Tel: 0221 4981-516
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Jasmina Kirchhoff

Dr. Jasmina Kirchhoff

Projektleiterin für Pharmastandort Deutschland

Tel: 0221 4981-813
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Ruth Maria Schüler

Dr. Ruth Maria Schüler

Economist für Soziale Sicherung und Verteilung

Tel: 0221 4981-885
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Simon Schumacher

Simon Schumacher

Economist für Pharmastandort Deutschland

Tel: 0221 4981-866
Inhaltselement mit der ID 8746

Studien und Beiträge aus dem Kompetenzfeld

669 Ergebnisse
Artikel lesen
Bundesfinanzminister Christian Lindner
Martin Beznoska / Michael Hüther Gastbeitrag 22. August 2022

Die Korrektur der kalten Progression ist notwendig

Die kalte Progression ist nicht der Sinn des progressiven Steuertarifs, sie darf keine inoffizielle Steuererhöhung werden, warnen Michael Hüther und Martin Beznoska in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt.

IW

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Sorgen der Selbständigen unauffällig
IW-Kurzbericht Nr. 65 3. August 2022

Alterssicherung: Sorgen der Selbständigen unauffällig

Ruth Maria Schüler

Der Koalitionsvertrag formuliert für neue Selbständige ohne obligatorische Alterssicherung eine Pflicht zur Altersvorsorge mit Wahlfreiheit. Eine Auswertung des Sozio-Oekonomischen Panels zeigt, dass zumindest die subjektiv empfundene Sorge um die Altersversorgung in der Gruppe der Selbständigen nicht höher liegt als bei den übrigen Beschäftigten.

IW

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Soll die gesetzliche Rente unterschiedliche soziodemografische Hintergründe berücksichtigen?
IW-Trends Nr. 2 6. Juli 2022

Soll die gesetzliche Rente unterschiedliche soziodemografische Hintergründe berücksichtigen?

Florian Blank / Johannes Geyer, Peter Haan, Maximilian Schaller / Jochen Pimpertz / Reinhold Thiede / Martin Werding

Während das gesetzliche Rentenrecht eine für alle Versicherten einheitliche Regelaltersgrenze vorsieht, deuten empirische Befunde auf eine ungleiche Verteilung der Lebenserwartung hin. Je nach Einkommenshöhe, beruflicher Stellung, berufsbedingten gesundheitlichen Belastungen oder dem Geschlecht leben die Bürger unterschiedlich lang.

IW

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Großer Schaden, kein Nutzen
Jasmina Kirchhoff / Jochen Pimpertz IW-Nachricht 6. Juli 2022

GKV-Gesetzentwurf: Großer Schaden, kein Nutzen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat einen neuen Gesetzentwurf vorgestellt, der die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) reformieren soll. Die Vorschläge sind gleich mehrfach problematisch: Zum einen dürften die Mehreinnahmen über das Jahr 2023 hinaus nicht reichen. Zum anderen bedrohen die zusätzlichen Abgaben den deutschen Wirtschaftsstandort.

IW

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Energiemix der Pharmaindustrie in Deutschland
IW-Kurzbericht Nr. 56 4. Juli 2022

Energiemix der Pharmaindustrie in Deutschland

Simon Schumacher

Hierzulande befürchten die energieintensiven Branchen neben kurz- bis mittelfristig weiter steigenden Energiepreisen zusätzliche Konsequenzen, die aus einer Störung der Energieversorgung resultieren könnten. Auch die pharmazeutische Produktion wäre durch einen Gaslieferstopp bedroht.

IW

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Jeder Vierte gibt mehr als zehn Prozent seines Einkommens für Energie aus
Ralph Henger / Maximilian Stockhausen Pressemitteilung 3. Juli 2022

Energiearmut: Jeder Vierte gibt mehr als zehn Prozent seines Einkommens für Energie aus

Wegen des Krieges in der Ukraine steigen die Energiepreise rasant – eine enorme Belastung für deutsche Haushalte. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass immer mehr Menschen von Energiearmut bedroht sind – auch die Mittelschicht.

IW

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Gefahr der Energiearmut wächst
IW-Kurzbericht Nr. 55 3. Juli 2022

Gefahr der Energiearmut wächst

Ralph Henger / Maximilian Stockhausen

Galoppierende Energiepreise setzen private Haushalte zunehmend unter finanziellen Druck. Hierdurch steigt die Gefahr von Energiearmut, die insbesondere Haushalte betrifft, die mehr als 10 % ihres Haushaltsnettoeinkommens für Heizen, Warmwasser und Strom ausgeben.

IW

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Prägen Familienunternehmen das politische Wahlverhalten in Deutschland?
IW-Trends Nr. 3 1. Juli 2022

Prägen Familienunternehmen das politische Wahlverhalten in Deutschland?

Björn Kauder

Familienunternehmen haben sich in den vergangenen Jahren zu einem eigenen Forschungsgegenstand entwickelt. Die Vermutung, dass sie eine schwächere wirtschaftliche Entwicklung aufweisen, wurde dabei nicht bestätigt.

IW

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Die Rechnung geht nicht auf
Jochen Pimpertz IW-Nachricht 29. Juni 2022

Höhere Krankenkassenbeiträge: Die Rechnung geht nicht auf

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach kündigt an, die Zusatzbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im nächsten Jahr um 0,3 Prozentpunkte anzuheben. Doch das wird kaum ausreichen, selbst wenn der Bundeszuschuss – wie angekündigt – um zwei Milliarden Euro aufgestockt würde. Größere Reformen sind unverzichtbar.

IW

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Mit Einmalzahlungen gegen Inflation und Lohn-Preis-Spirale
Tobias Hentze / Martin Beznoska IW-Nachricht 27. Juni 2022

Mit Einmalzahlungen gegen Inflation und Lohn-Preis-Spirale

Angesichts der kräftig steigenden Preise hat Bundeskanzler Olaf Scholz die Möglichkeit zu steuer- und abgabenfreien Einmalzahlungen durch die Unternehmen angekündigt. Die Kosten für den Fiskus würden sich im Rahmen halten, zeigen Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

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