Berufliche Teilhabe und Inklusion Image
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Die demografische Entwicklung und der spätere Renteneintritt führen zu einem höheren Durchschnittsalter der Beschäftigten in Deutschland. Gleichzeitig steigt das Risiko einer gesundheitlichen Einschränkung mit zunehmendem Alter. 7,5 Millionen Menschen sind in Deutschland als schwerbehindert anerkannt – davon 3,3 Millionen im erwerbsfähigen Alter. Wollen Betriebe ihre bewährten Fachkräfte weiter beschäftigten oder neue einstellen, sind Lösungen gefragt, die Barrieren abbauen und Einschränkungen ausgleichen. Denn schwerbehinderte Menschen können den Fachkräftemangel mildern – zumal viele der arbeitslos gemeldeten Schwerbehinderten sehr gut qualifiziert sind.

Wie lässt sich Arbeit so gestalten, dass die Potenziale von Mitarbeitern mit Einschränkungen erhalten und optimal genutzt werden können? Welche Hilfsmittel und Unterstützungsangebote gibt es zur Prävention und zum Ausgleich von Behinderungen? Wie sind die Prozesse und rechtlichen Rahmenbedingungen? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Welche Ansprechpartner können weiterhelfen?

Im Kompetenzfeld „Berufliche Teilhabe und Inklusion“ werden Informationen zu diesen Fragestellungen für die betriebliche Praxis erarbeitet und auf Websites und Apps allgemein zugänglich gemacht. Die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderte Website rehadat.de enthält mehr als 100.000 Einzelinformationen.

Außerdem erstellt das Kompetenzfeld die Software IW-Elan im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit. Die Software unterstützt Arbeitgeber dabei, ihre Schwerbehindertenabgabe zu berechnen und die amtliche Meldung zu erstellen.

Kooperationspartner

  • European Assistive Technology Information Network (EASTIN)
  • Technische Hochschule Köln
  • Internationale Arbeitsgruppen, z.B. zur ISO 9999

Ansprechpartner