1. Home
  2. Institut
  3. Forschungsgruppen
  4. Mikrodaten und Methodenentwicklung

Mikrodaten und Methodenentwicklung

Die Forschungsgruppe Mikrodaten und Methodenentwicklung bündelt Wissen für die Mikrodatenanalyse aus den Kompetenzen des IW und hilft in methodischen Fragen. 

Mikrodaten stammen aus Befragungen und anderen statistischen Erhebungen, die subjektive und objektive Informationen individueller Einheiten wie Personen, Haushalte oder Firmen abbilden. Die Daten ermöglichen anwendungsorientierte und politikberatende Analysen, da sie die Gesellschaft repräsentativ abbilden. Neben deskriptiven Auswertungen etwa der Einkommensverteilung, der Bildungsstruktur und der Unternehmensstrukturen lassen sich auf Basis von Mikrodaten auch Zusammenhänge zwischen Variablen identifizieren. Die IW-Wissenschaftler nutzen Mikrodaten in den Themenfeldern Arbeitsmarkt, Bildung, Öffentliche Haushalte und Verteilung, Demografie, Finanz- und Immobilienmärkte sowie Energie.

Das IW hat viele Erfahrungen mit der Auswertung deutscher und internationaler Mikrodatensätze gesammelt. Darunter zum Beispiel die folgenden:

  • Sozio-oekonomisches Panel (SOEP)
  • Mikrozensus
  • Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS)
  • Allgemeine Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften (ALLBUS)
  • Amtliche Firmendaten für Deutschland (AFiD)
  • Programme for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC)
  • European Union Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC)
  • Labour Force Survey (LFS)
  • Household Finance and Consumption Survey (HFCS)
  • International Social Survey Programme (ISSP)

Neben der Expertise in der Datenauswertung und in ökonometrischen Auswertungsverfahren bündelt die Forschungsgruppe Mikrodaten und Methodenentwicklung Fachkenntnisse aus dem Bereich der Simulations- und Prognosemodelle und unterstützt die institutsübergreifende Einbindung und Weiterentwicklung mikrodatenbasierter Modelle:

Steuer-, Abgaben- und Transfer-Mikrosimulationsmodell (STATS)

IW-Bevölkerungsprognose

Die IW-Bevölkerungsprognose ist eine stochastische Bevölkerungsprognose. Anders als in den Vorausberechnungen der amtlichen Statistik wird die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung nicht durch Szenarien abgebildet. Stattdessen bilden Prognoseintervalle die Spannweite der möglichen Entwicklung ab. Die IW-Bevölkerungsprognose umfasst die Zeit bis 2035. In die Berechnungen des künftigen Bevölkerungsstandes fließt die Rekordzuwanderung des Jahres 2015 ein. Die Prognose unterscheidet sich somit nicht nur methodisch, sondern auch in ihrer Aktualität von der 13. Koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes. (Ansprechpartner: Philipp Deschermeier)

Ansprechpartner

Person ansehen
Christina Anger

Dr. Christina Anger

Leiterin der Forschungsgruppe Mikrodaten und Methodenentwicklung

Tel: 0221 4981-718

Person ansehen
Judith Niehues

Dr. Judith Niehues

Leiterin der Forschungsgruppe Mikrodaten und Methodenentwicklung

Tel: 0221 4981-768

Inhaltselement mit der ID 8708

Alle Beiträge

261 Ergebnisse
Studie lesen
Die Rolle der Betriebsvermögen in der Vermögensverteilung
Gutachten 5. Juli 2021

Die Rolle der Betriebsvermögen in der Vermögensverteilung

Markus Demary / Tobias Hentze / Björn Kauder / Judith Niehues

Große Vermögen sind stärker betrieblich gebunden als dies amtliche Statistiken und Erhebungen ausweisen. Das geht aus einer Studie der Stiftung Familienunternehmen hervor, die vom Institut der deutschen Wirtschaft erstellt worden ist.

IW

Studie lesen
Schulschließungen - Auswirkungen und Handlungsempfehlungen
IW-Kurzbericht Nr. 44 30. Juni 2021

Schulschließungen - Auswirkungen und Handlungsempfehlungen

Christina Anger / Axel Plünnecke

Erste Studien zeigen, dass die Schulschließungen während der Corona-Pandemie zu Lernverlusten bei den Schülerinnen und Schülern geführt haben. Betroffen sind vor allem Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Haushalten. Es müssen jetzt umfangreiche Maßnahmen ergriffen werden, um Lernlücken zu schließen und weitere Schulschließungen zu vermeiden.

IW

Studie lesen
Gerechtes Deutschland – Die Rolle der Vermögen
Gutachten 29. Juni 2021

Gerechtes Deutschland – Die Rolle der Vermögen

Judith Niehues / Jochen Pimpertz / Maximilian Stockhausen

Vermögen sind ungleicher verteilt als Einkommen. Dieser Sachverhalt ist unumstritten und gilt sowohl in Deutschland als auch in anderen Industrieländern, sodass Deutschland hierbei keine Sonderrolle einnimmt.

IW

Artikel lesen
Demokratiezufriedenheit trotz Pessimismus
Matthias Diermeier / Judith Niehues / Ruth Schüler Pressemitteilung 31. Mai 2021

Ruhrgebiet: Demokratiezufriedenheit trotz Pessimismus

Menschen im Ruhrgebiet haben ein geringeres Vertrauen in ihre Mitmenschen und sind in vielerlei Hinsicht besorgter als Menschen aus anderen Regionen. Gleichzeitig ist das Vertrauen in die Demokratie durchschnittlich, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

IW

Studie lesen
Sorgen und Demokratiezufriedenheit – das Ruhrgebiet als Sonderfall
IW-Report Nr. 19 27. Mai 2021

Sorgen und Demokratiezufriedenheit – das Ruhrgebiet als Sonderfall

Matthias Diermeier / Judith Niehues / Ruth Maria Schüler

Das Leben im Ruhrgebiet ist seit vielen Jahrzehnten von wirtschaftlichen Umwälzungsprozessen geprägt. Auch heute noch sehen sich die BewohnerInnen der Region einem vergleichsweise schwierigen wirtschaftlichen Umfeld gegenüber.

IW

Inhaltselement mit der ID 8880