In der Studie weisen die Autoren auf den beträchtlichen Investitionsrückstand in Deutschland hin und beziffern den Investitionsbedarf auf 450 Milliarden Euro. Sie wurde im November 2019 auf einer gemeinsamen Pressekonferenz vorgestellt.

Die Jury begründete die Entscheidung damit, dass die Autoren der Studie demonstrieren, wie die Investitionsschwäche in Deutschland durch eine mutige Wirtschaftspolitik überwunden werden könne. Dabei gelinge es den Ökonomen, frühere ideologische Grenzen zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberinteressen zu überwinden.

Der Hans-Matthöfer-Preis zeichnet jedes Jahr Autoren aus, die jenseits der volkswirtschaftlichen Standardtheorie oder des makroökonomischen Mainstreams neue Antworten auf die großen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Herausforderungen suchen.