Vom Wirtschaftswunder zur Zeitenwende - Eine kleine Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

Vom Wirtschaftswunder zur Zeitenwende Eine kleine Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

Vom Wirtschaftswunder zur Zeitenwende Eine kleine Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

Institut der deutschen Wirtschaft Köln e. V. Publikation zum 75. Jubiläum, 2026

Nach dem Zweiten Weltkrieg liegt Deutschland in Trümmern – politisch geteilt, wirtschaftlich am Boden. Mit der Währungsreform und dem Grundgesetz beginnt im Westen der Aufbau einer neuen Ordnung, die auf Demokratie und Marktwirtschaft setzt. In dieser Phase des Neuanfangs entsteht 1951 das Deutsche Industrie-Institut (DI) – ab 1973 Institut der deutschen Wirtschaft (IW) – als wirtschaftspolitische Denkfabrik. Gründung Aus den Trümmern wächst in Deutschland der Wille zum Wiederaufbau. Die Deutsche Mark wird 1948 Zahlungsmittel in den westlichen Besatzungszonen. Der wirtschaftliche Wiederaufstieg beginnt. Am 16. Januar, einem kalten Wintertag, treffen sich im Hotel Schwan in Oestrich- Winkel Unternehmer und gründen das Deutsche Industrie-Institut. Textilunternehmer Carl Neumann unterschreibt die Gründungsurkunde. Bis 1966 ist er Präsident des DI. Konrad Adenauer wird Bundeskanzler. Sein großes politisches Thema ist die Westintegration.

Während Kanzler Konrad Adenauer und Wirtschaftsminister Ludwig Erhard mit der Sozialen Marktwirtschaft den Grundstein für Wohlstand legen, flankiert das Deutsche Industrie-Institut den ökonomischen und sozialen Wandel mit ersten Forschungsarbeiten, Publikationen und Bildungsinitiativen. Inmitten von Aufschwung, Konsum und Wohnungsmangel entwickelt sich das DI zur Stimme der Wirtschaft, zum Mitgestalter der Ordnungspolitik und zu einem publizistischen Motor der Sozialen Marktwirtschaft. Wirtschafts- wunder

Ludwig Erhard denkt groß und legt mit der Sozialen Marktwirtschaft den Grundstein für Wachstum und Wohlstand. Ein Land mit zwei Systemen und Währungen. Die Spaltung wird zur Realität. In der DDR entwickelt sich fortan eine immer stärker zentral gelenkte Planwirtschaft, die sich vom westdeutschen Marktmodell abgrenzt. Am Kaiser-Wilhelm-Ring 20 (oben) beginnt am 2. Mai 1951 die Arbeit in Köln. 1955 werden DI und Deutscher Industrie-Verlag am Kaiser-Wilhelm-Ring 2 – 5 (unten) unter einem Dach vereint. Wissen für die Werkbank – das DI ergänzt seine intensive Vortragstätigkeit durch gedruckte Arbeitnehmerkommunikation. Schule und Bildung werden wichtige Themen für das Institut. Die spätere Bundesministerin Dorothee Wilms arbeitet fast 30 Jahre im Institut, zuletzt als Leiterin der Forschungsstelle für bildungs- und gesellschaftspolitische Entwicklung. Das DI bzw. IW treibt mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände den Aufbau des Netzwerks SCHULEWIRTSCHAFT voran. Ziel ist, die Zusammenarbeit zwischen Unter- nehmen und Schulen zu fördern und so Bildung und berufliche Orientierung junger Menschen zu stärken. Als erster Direktor des DI wirbt Fritz Hellwig für die Soziale Marktwirtschaft in Deutschland. In den acht Jahren an der Spitze des Instituts hält er allein etwa 1.000 Vorträge. Forschen & kommunizieren Der Auftrag: Keine Experimente: Adenauer verspricht den Menschen Sicherheit, unter anderem mit einer Rentenreform. Die neue dynamische Rente ist an die Lohnentwicklung gekoppelt, das bis heute gültige Umlageverfahren wird eingeführt.

Sechs Staaten, ein Vertrag: Mit der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) öffnet sich die Tür zu einem gemeinsamen Markt und dem freien Verkehr von Waren, Personen, Dienst- leistungen und Kapital. Aus der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl, der Montanunion, entsteht die Europäische Gemeinschaft. Ein Friedensprojekt, das wirtschaftliche Zusammenarbeit zur Sicherung von Wohlstand und Stabilität nutzt. Es folgen viele bilaterale Verträge. Das Deutsche IndustrieInstitut begleitet die Entwicklung von Anfang an mit kritischer Einordnung. Die ökonomische Entwicklung Europas spielt immer wieder eine Rolle in der Arbeit des Instituts. Fritz Hellwig wird nach seiner Zeit beim DI Vizepräsident der EG-Kommission, die ihren Sitz bereits in Brüssel hat – dem politischen Zentrum Europas ab 1967. Produktivität wird zum Thema: Das DI entwickelt 1960 die „Kaufkraft der Lohnminute“, ein eingängiges Maß für den zunehmenden Wohlstand als Folge fortwährender Produktivitätssteigerungen. Mitte der 1960er-Jahre ist das Angebot auf dem Wohnungsmarkt knapp. Das DI rechnet vor, was fehlt: 500.000 Wohnungen. Neun Jahre nach dem ersten Anwerbeabkommen mit Italien von 1955 begrüßt Deutschland den millionsten Gastarbeiter. Das „Wunder von Bern“, der Sieg der Bundesrepublik bei der Fußball-WM 1954 in der Schweiz, verhilft dem Land zu neuem Selbstbewusstsein.

Die frühen 1970er-Jahre sind geprägt von Gegensätzen: gesellschaftlicher Aufbruch und wirtschaftliche Unsicherheit. Während Willy Brandt außenpolitisch Geschichte schreibt und die Bundesrepublik weiter an internationalem Ansehen gewinnt, erschüttern Ölkrise und Inflation die Wirtschaft. Doch die Euphorie des Wandels trifft bald auf die Realität der Krise: Arbeitskämpfe, Reformstau und die Suche nach Antworten auf eine sich verändernde Welt. Aufbruch und Krise

Deutschland erlebt am TV live den „großen Schritt für die Menschheit“. Mit seinem Kniefall von Warschau setzt Willy Brandt ein historisches Zeichen der Versöhnung. Die neue Ostpolitik beschert ihm 1971 den Friedensnobelpreis. Zwei Jahre später treten die Bundesrepublik und die DDR den Vereinten Nationen bei. Namenswechsel mit Signalwirkung: Aus „Deutsches Industrie-Institut“ wird 1973 „Institut der deutschen Wirtschaft“. Damit kam die breite Verankerung in der zunehmend weniger industriebasierten Wirtschaft zum Ausdruck. Im Deutschen Instituts-Verlag entsteht ein Jahr später ein neuer Dienstleister für Wirtschaftskommunikation: edition agrippa. Bundesweite Fahndung: Die RAF nimmt die offene Gesellschaft ins Visier und versetzt die Republik in Angst. Krisenbegleiter unter neuem Namen Olympische Spiele 1972: Die Welt ist zu Gast in München. Im gleichen Stadion wird zwei Jahre später die Bundes- republik Fußballweltmeister im eigenen Land. 1974 wird Helmut Schmidt Bundeskanzler. Seine Amtszeit ist geprägt durch innen- und außenpolitische Krisen. Der erste große Arbeitskampf des öffentlichen Dienstes lähmt kurzzeitig den Staat. Es kommt zu einer Tarif- erhöhung von elf Prozent. Als eine Folge der Ölkrise gibt es 1973 insgesamt vier autofreie Sonntage. Das IW skizziert Lösungsansätze für die Misere. Unter Ökonomen entbrennt ein Streit, um welche Art von Wirtschaftskrise es sich handelt und wie man sie am besten bekämpft. 1972 erscheint die erste Ausgabe von „aktiv“ – es ist die größte Wirtschaftszeitung für Arbeitnehmer. Der „iwd“, das publizistische Sprachrohr des IW, geht 1975 an den Start.

Die 1980er-Jahre markieren einen wirtschaftspolitischen Umbruch: Mit der Angebotspolitik unter dem neuen IW-Direktor Gerhard Fels vertritt das Institut eine neue Denkrichtung. Während Strukturwandel und Arbeitslosigkeit die Industrie herausfordern, prägen Umwelt- bewusstsein und gesellschaftliche Reformdebatten das Jahrzehnt. Mit der deutschen Einheit beginnt schließlich ein neues Kapitel – begleitet vom IW mit Analysen, Projekten und einem Büro in Berlin. Trendwende

Mit einer Werbekampagne gibt der damalige Arbeitsminister Norbert Blüm ein schon 1986 fragwürdiges Versprechen ab. Französisch-deutsche Aussöhnung: François Mitterrand und Helmut Kohl gedenken in Verdun der Toten beider Weltkriege. Gerhard Fels, einer der Väter der Angebotspolitik, wird 1983 IW-Direktor. Unter seiner Ägide begleitet das Institut den wirtschaftspolitischen Wandel mit zahlreichen Gutachten, Beiträgen und Studien. Die ersten kommerziellen Mobilfunkgeräte sind noch nicht smart, erobern aber dennoch die Chefbüros. Neue Antworten auf Reformen und Krisen Mit REHADAT, dem zentralen unabhängigen Informationsangebot zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, startet das Institut seine Zusammenarbeit mit externen Partnern im Rahmen gemeinsamer Forschungs- und Umsetzungsprojekte. 300.000 Menschen demonstrieren 1981 im Bonner Hofgarten für Abrüstung und gegen den NATO-Doppelbeschluss. Faszination Technik live erleben: Mit diesem Programm starten die ersten Info-Mobile der Metall- und Elektro-Industrie ihre Tour durch Deutschlands Schulen. Mit dem Wald stirbt in diesem Jahrzehnt für viele auch die Hoffnung auf Zukunft. Der Reaktorunfall in Tschernobyl schürt in vielen westlichen Ländern das Misstrauen gegenüber Kernenergie und Großtechnologien. Der Strukturwandel treibt den Stellenabbau in der Wirtschaft voran. Das IW zeigt Wege aus der Arbeitslosigkeit.

Der Fall der Berliner Mauer markiert eine historische Zäsur. In der Folge ebnet die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion den Weg zur Einheit. Kollektive Freude weicht jedoch schon bald der Ernüchterung über Strukturwandel und Massenarbeits- losigkeit der ersten Jahre. Riesige Summen fließen in den Aufbau Ost, die neuen Bundesländer werden modernisiert, 2005 wird mit Angela Merkel eine Ostdeutsche Regierungschefin. Wieder- vereinigung

Trotz milliardenschwerer Investitionen in die Infrastruktur der ostdeutschen Bundesländer prägen Massenarbeitslosigkeit und Strukturwandel die ersten Jahre nach der Wiedervereinigung. Das IW präsentiert der Öffentlichkeit eine Studie zu den Folgewirkungen der deutschen Einheit und eröffnet ein Büro in Berlin. Der Anfang der 1990er-Jahre eingeführte ICE und der kurz danach eröffnete Flughafen in München symbolisieren den verkehrs- technischen Aufbruch. Die Chemieindustrie in der Ex-DDR zerfällt. Die Treuhand übernimmt marode Kombinate, verkauft, schließt – und es bleibt ein giftiges Erbe für die Umwelt. Am 3. Oktober 1990 feiert das Land seine Einheit und neue Freiheit. Die Strickjacken-Diplomatie von Michail Gorbatschow und Helmut Kohl im Kaukasus erweist sich als einer der wichtigsten Bausteine der Wiedervereinigung.

Die 1990er- und frühen 2000er-Jahre stehen im Zeichen der weltweiten Vernetzung: Mit der Gründung der WTO beschleunigt sich der globale Handel, während China zur Wirtschaftsmacht aufsteigt. Europa wächst zusammen und führt den Euro ein – ein wichtiges Thema für das Institut. Gleichzeitig verändert die Digitalisierung die Arbeit des IW und eröffnet neue Wege der Kommunikation. Doch die Globalisierung zeigt auch ihre Schattenseiten: Der um sich greifende internationale Terror versetzt weltweit Menschen in Angst und erschüttert die Märkte. Globalisierung im Äußeren

Rasanter Aufstieg: China wird in Rekordzeit erst zur Wirtschafts- und dann zur Weltmacht. Das IW geht online. Seine Forschung wird ab 1996 auch im Internet sichtbar. Mit der neu gegründeten WTO schreitet die Vernetzung der weltweiten Handelsströme rasch voran. Das IW fokussiert das Thema Welthandel mit zahlreichen Studien und Beiträgen. Neue Märkte, neue Wege Globalisierung und Internet eröffnen neue Chancen für Handel und Kommunikation. Die Europäische Union wächst: Mit der größten Erweiterung 2004 um zehn Länder (gelb) ergeben sich neue Chancen, aber auch Herausforderungen für Integration und Wirtschaft. Die Terroranschläge vom 11. September 2001 erschüttern die Welt. 20 Münzen im Wert von 10,23 Euro beinhaltet das Euro-Starterkit. Das IW befasst sich bereits in den frühen 1990er-Jahren mit dem Thema europäische Währungsreform. Der IW-Verbund wächst: Mit dem Projekt IW JUNIOR kommt ökonomische Bildung für Schüler hinzu, mit der IW Consult eine Tochter für wirtschaftliche Analysen im Auftrag externer Kunden.

Deutschland erlebt Anfang der 2000er-Jahre eine Phase tiefgreifender Veränderungen. Der PISA-Schock rüttelt Politik und Bildungs- system auf, die Agenda 2010 ordnet den Sozialstaat neu. Das IW setzt Impulse in den Debatten um Bildung, Fachkräfte und ökonomische Ethik. Mit Michael Hüther an der Spitze entwickelt sich das IW dynamisch weiter. Gleichzeitig prägt Angela Merkel als erste Bundeskanzlerin eine neue politische Epoche. Reformen im Inneren 2009 bezieht der IW-Verbund sein neues Gebäude am Konrad-Adenauer-Ufer 21. Ernüchterung im Klassenzimmer: Der PISA-Schock trifft das Bildungssystem ins Mark und intensiviert die Forschungsarbeit am IW zum Thema Bildung und Fachkräftequalifizierung. Die Bundesrepublik startet ins neue Jahrtausend mit Reformen in der Gesellschafts-, Familien-, Migrations- und Gleichstellungspolitik. Mit der Agenda 2010 reformiert die Regierung unter Gerhard Schröder den Sozialstaat – und polarisiert das Land. Im November 2005 wird Angela Merkel als erste Bundeskanzlerin vereidigt. Michael Hüther übernimmt das Ruder als neuer Direktor des IW. „Durch Deutschland muss ein Ruck gehen.“ Mit diesen Worten mahnt Bundespräsident Roman Herzog schon im April 1997 Reformgeist an.

DAS! SCHAFFEN WIR Die 2000er- und 2010er-Jahre sind geprägt von Kontrasten: Auf wirtschaftlichen Aufschwung – am Arbeitsmarkt infolge der Agenda 2010 – folgen Finanz- und Eurokrise, auf die Globalisierung neue Unsicherheiten. Naturkatastrophen, politische Umbrüche, die Fluchtmigration ab 2015 und die Covid-Pandemie stellen Gesellschaft und Wirtschaft vor nie dagewesene Herausforderungen. Gute Zeiten, schlechte Zeiten Die griechischen Staatsschulden stürzen den Euro und die EU in eine schwere Krise. Die Nuklearkatastrophe von Fukushima führt zu einer Neuausrichtung der Energiepolitik. Deutschland steigt endgültig aus der Kernenergie aus. Den Ausbau der erneuerbaren Energien parallel zur Dekarbonisierung voranzutreiben, wird zu einem Dauerthema im IW. Der Unternehmer Arndt G. Kirchhoff wird von der IW-Mitgliederversammlung 2013 zum neuen Präsidenten gewählt. Die 2007 durch Immobilienmärkte ausgelöste Weltfinanzkrise zeigt die Relevanz dieses Sektors. Das IW gründet daher im gleichen Jahr eine eigene Forschungsstelle Immobilien- ökonomik.

2014 vollendet die deutsche Nationalmannschaft in Brasilien das Sommermärchen von acht Jahren zuvor: Die Bundesrepublik wird zum vierten Mal nach 1954, 1974 und 1990 Fußballweltmeister. Nach den Turbulenzen zu Beginn des Jahrzehnts im Zuge der Staatsschuldenkrise folgt 2016 mit dem Brexit-Votum der nächste Rückschlag für die EU. Ein Jahr zuvor eröffnet das IW sein Büro in Brüssel. 2015 steigt die Zahl der Asylbewerber in Europa rasant an. Deutschland und Österreich lassen in Ungarn festsitzende Flüchtlinge einreisen. Ende August 2015 sagt Kanzlerin Angela Merkel ihren historischen Satz: „Wir schaffen das.“ US-Präsident Donald Trump polarisiert die Welt. Seine beiden Amtszeiten – unterbrochen durch die des Demokraten Joe Biden – verschieben die Weltordnung von Kooperation zu Konfrontation, schwächen Handelsströme und zwingen Deutschland und die EU zur Rückbesinnung auf eigene Stärken. Angriffskrieg auf die Ukraine: 2022 startet Russland die Voll- invasion, nachdem es schon 2014 die Krim annektiert hatte. Zeitenwende für Deutschland, das sich auch dank LNG-Terminals recht schnell aus der Abhängigkeit von russischem Gas löst. Nun geht es um den Umbau der Wirtschaft auf Energieautonomie, Sicherheitsorientierung und resiliente Lieferketten. Lüdenscheid im Sauerland wird mit seiner Rahmedetalbrücke zum Symbol für marode Infrastruktur in Deutschland. Für viele der längst bekannten Mängel fließen erst nach der Bundestagswahl 2025 Mittel aus dem milliardenschweren Sondervermögen in die Sanierung. Die Corona-Pandemie zwingt Wirtschaft und Gesellschaft in den Krisenmodus.

Für das Institut der deutschen Wirtschaft wird die Transformation zu einem bestimmenden Thema, auch über rein volkswirt- schaftliche Fragen hinaus. Die vier „D“ – Dekarbonisierung, demografischer Wandel, Deglobalisierung und Digitalisierung – werden zu einer Leitlinie der Institutsarbeit. Das Thema Demokratie und die Gesellschaftsforschung kommen hinzu. So versucht das IW, handlungsleitende Antworten in einem sich rasant wandelnden und teils bedrohlich wirkenden Umfeld zu geben. Neue Impulse

Das Institut der deutschen Wirtschaft verleiht den von seinem Gründungs- direktor Fritz Hellwig gestifteten „Wissenschaftspreis Bürokratie“. Das IW modernisiert sein Logo und Corporate Design. Der Geschäftsbericht 2018/19 wird mit dem renommierten Red Dot Award ausgezeichnet. Ob die vier „D“, ob KI, Zollpolitik, New Work oder Fragen der Wirtschaftsethik: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IW liefern Fakten und Lösungsansätze für die Herausforderungen der deutschen Volkswirt- schaft. Moderne Medienformate ergänzen die Kommunikation des Instituts. 2025: Mit der Unternehmerin Angelique Renkhoff‑Mücke als neuer Präsidentin steht erstmals eine Frau an der Spitze des IW.

Herausgeber: Institut der deutschen Wirtschaft V. i. S. d. P.: Dr. Knut Bergmann Text/Redaktion: Dr. Knut Bergmann, Thomas Docter, Luis Francke, Christine Haas Design: Sarah Schüller Projektkoordination: Anna Niesing Produktion: IW Medien GmbH, Köln · Berlin Bildnachweise: Alle Bilder wurden unter Einsatz der KI ChatGPT (GPT-4o) und der KI Midjourney (V7) generiert. Bildagenturen: Getty Images, Adobe Stock, dpa Picture-Alliance, Bundesarchiv, IMAGO Druck: Warlich Druck Meckenheim GmbH, Meckenheim © 2026 Institut der deutschen Wirtschaft Köln e. V. Postfach 10 19 42 50459 Köln Besucheranschrift: Konrad-Adenauer-Ufer 21 50668 Köln Das Team hinter „Vom Wirtschaftswunder zur Zeitenwende“ v. l. n. r. obere Reihe: Knut Bergmann, Christine Haas, Luis Francke v. l. n. r. untere Reihe: Thomas Docter, Sarah Schüller, Anna Niesing

1951 wurde das Institut der deutschen Wirtschaft gegründet, damals noch unter dem Namen Deutsches Industrie-Institut. Seitdem hat es die Wirtschaftspolitik der Bundesrepublik eng begleitet, die Wegmarken der Geschichte unseres Landes haben auch die Arbeit des Instituts geprägt – vom Wirtschaftswunder bis zur Zeitenwende und darüber hinaus.

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