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IW-Newsletter: Einkommen und Vermögen

13. Juli 2022
Liebe Leserinnen und Leser,

anhaltend hohe Energiepreise setzen den privaten Haushalten in Deutschland unvermindert zu und haben die Gefahr der Energiearmut deutlich erhöht (IW-Kurzbericht zur Gefahr der Energiearmut). Gaben 2021 noch rund 14,5 Prozent der Deutschen mehr als zehn Prozent ihres verfügbaren Haushaltseinkommens für Energie aus, waren es im Mai 2022 schon 25 Prozent. Dazu gehören Ausgaben für Heizen, Warmwasser und Strom. Besonders betroffen sind Personen mit niedrigen Einkommen, die im Mai 2022 durchschnittlich rund 15 Prozent ihres Einkommens für Energie ausgaben.

Aber auch die (untere) Mittelschicht gerät zunehmend unter finanziellen Druck. Positiv ist in der aktuellen Situation nur, dass sich die Mittelschicht in den Jahren vor Ausbruch der Corona-Pandemie und dem völkerrechtwidrigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine weitestgehend stabil und wirtschaftlich robust gezeigt hat (IW-Trends zur Mittelschicht). Die von der Bundesregierung beschlossenen Entlastungspakete tragen daher zur Stabilisierung des sozialen Gefüges bei. Ob sie bereits ausreichen oder zusätzliche zielgerichtete Maßnahmen notwendig werden, bleibt abzuwarten und hängt nicht zuletzt von der Entwicklung der Einnahmen der Haushalte ab als auch von den weiteren globalen Entwicklungen.  
 
Haben Sie trotz der schwierigen Zeiten wie immer viel Vergnügen bei der Lektüre unserer Studien!
 

Judith Niehues
Leiterin der Forschungsgruppe Mikrodaten und Methodenentwicklung

Maximilian Stockhausen
Ökonom für Verteilungsfragen

Studien

Gefahr der Energiearmut wächst
IW-Kurzbericht Nr. 55 | 3. Juli 2022
Ralph Henger / Maximilian Stockhausen
Galoppierende Energiepreise setzen private Haushalte zunehmend unter finanziellen Druck. Hierdurch steigt die Gefahr von ...

Inequality and Unemployment in Germany
Externe Veröffentlichung | 8. Juni 2022
Michael Hüther / Judith Niehues
Data for the time before the corona pandemic reveal a largely positive picture of the economic and social development in ...

Die Mittelschicht im Fokus – Abgrenzung, Entwicklung und Mobilität
IW-Trends Nr. 2 | 16. Mai 2022
Judith Niehues / Maximilian Stockhausen
Etwa jeder zweite Bundesbürger zählte im Jahr 2018 zur Einkommensmittelschicht im engeren Sinn (i.e.S.). Seit über einer ...

Armut in Deutschland – Einfluss der Coronapandemie noch nicht ablesbar
Externe Veröffentlichung | 5. April 2022
Judith Niehues
Warum die Datenlage auch zum jetzigen Zeitpunkt noch keine abschließenden Folgerungen darüber erlaubt, wie sich Corona auf ...

Beiträge

Jeder Vierte gibt mehr als zehn Prozent seines Einkommens für Energie aus
Ralph Henger / Maximilian Stockhausen | Pressemitteilung | 3. Juli 2022
Wegen des Krieges in der Ukraine steigen die Energiepreise rasant – eine enorme Belastung für deutsche Haushalte. Eine neue ...

Wie geht es der Mittelschicht in Deutschland?
Maximilian Stockhausen beim Deutschen Institut für Altersvorsorge | Video | 3. Juni 2022
Über Abstiegsgefahr und Aufstiegschancen in die Mittelschicht sowie die volkswirtschaftlichen Implikationen diskutiert ...

| iwd | 2. Juni 2022
Seit mehr als zehn Jahren gehört rund die Hälfte der Bundesbürger und Bundesbürgerinnen zur Mittelschicht im engeren Sinne. ...
iwd

Stabil und weniger besorgt
Judith Niehues / Maximilian Stockhausen | Pressemitteilung | 16. Mai 2022
Fast jeder zweite Bundesbürger gehörte im Jahr 2018 zur Mittelschicht – dieser Wert hat sich seit Jahren praktisch nicht ...

Einkommensmobilität zwischen Schichten
Judith Niehues / Maximilian Stockhausen | Interaktive Grafik | 16. Mai 2022
Die interaktive Grafik zeigt Ihnen mit nur einem Klick auf die Schaltfläche Start, wie sich die Einkommenspositionen von ...

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