Der Preis soll die Wissenschaft anregen, sich mit der Arbeitsweise und der Entwicklungsdynamik von Bürokratien zu beschäftigen, auch mit der Wirkung von Bürokratien auf die Betroffenen und das Gemeinwesen. Stifter dieses Preises ist Prof. Dr. habil. Fritz Hellwig, Gründungsdirektor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Der Stifter verfolgt die Tendenz zur Erosion von Freiheits- und Gestaltungsspielräumen durch Bürokratien mit großer Sorge. Durch die „Überwucherung des Marktgeschehens mit Regulierungs- und Verwaltungsvorschriften“ sieht er die Marktwirtschaft auf dem Weg zu einer „dezentralen Verwaltungswirtschaft“. Es ist ihm daher wichtig, dass das Wirken von Bürokratien besser verstanden und ihren freiheitsgefährdenden Wirkungen besser entgegengewirkt werden kann. Dieser Wissenschaftspreis wurde erstmals im Mai 2015 verliehen. Ausgezeichnet wurde eine Arbeit zum Verhältnis von Bürokratie und Legislative auf europäischer Ebene.

Der mit 5.000 Euro dotierte „Wissenschaftspreis Bürokratie“ wird für wissenschaftlich fundierte Monographien und Publikationen in renommierten wissenschaftlichen Zeitschriften vergeben, die in den vergangenen drei Jahren erschienen sein müssen. Sammelbände können nicht prämiert werden, wohl aber deren Einzelbeiträge. Die Preisträgerin/der Preisträger wird von einer unabhängigen Jury bestehend aus Prof. Martin Hellwig, Ph.D., Prof. Dr. Michael Hüther, Dr. Johannes Ludewig, Prof. Dr. Renate Mayntz und Prof. Dr. Daniel Zimmer ausgewählt. Die Geschäftsführung wird vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln wahrgenommen. Die Preisverleihung findet im Mai 2017 im Institut der deutschen Wirtschaft Köln statt. Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2016. Einzureichen sind jeweils drei Exemplare der Publikation, eine elektronische Version und ein maximal fünfseitiges Executive Summary, das die wesentlichen Inhalte der Studie zusammenfasst. Der ausgesetzte Preis ist teilbar. Das Eigentum an den eingereichten Unterlagen geht an die Geschäftsführung über. Die Urheberrechte bleiben unberührt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Interessentinnen und Interessenten wenden sich bitte an

Institut der deutschen Wirtschaft Köln
Dr. Rolf Kroker
Postfach 10 19 42
50459 Köln
E-Mail: wissenschaftspreis-buerokratie <AT> iwkoeln.de

Wissenschaftspreis Bürokratie

Zu den Dokumentationen der vergangenen Veranstaltungen

Ansprechpartner

Themen