Europa blickt auf ein turbulentes Jahr 2014 zurück. Sicherheitspolitische Krisen prägten das Bild des letzten Jahres, aber auch in der Wirtschafts- und Finanzpolitik kam es zu mancherlei Verwerfungen. Von dem Problem der leeren Kassen bis hin zu Wechselkursfragen reicht das Spektrum der Fragen, mit denen die Regierungen konfrontiert sind. Der einzige Weg aus dieser schwierigen Situation gestärkt hervorzugehen, wäre die Umsetzung wichtiger Strukturreformen bzw. die Auflösung des vorhandenen Reformstaus.

Auch in ökonomisch stabilen Ländern wie Deutschland, Österreich und der Schweiz herrscht derzeit ein schwieriges Umfeld für eine zukunftsträchtige Reformpolitik. Der Frage, wie die drei Länder im Laufe des Jahres 2014 auf das schwierige Umfeld reagiert haben und ob ihre Maßnahmen den bestehenden wirtschaftspolitischen Herausforderungen angemessen waren, steht im Fokus des „D A CH-Reformbarometers 2015“. In ihm wird die Reformpolitik in den drei Nachbarstaaten gemeinsam vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln, der Wirtschaftskammer Österreich sowie von Avenir Suisse jährlich analysiert. Im Mittelpunkt der Analysen stehen die Politikbereiche Arbeitsmarkt, Sozialsysteme, Steuern, Wettbewerb, Kapitalmarkt, Innovation und Infrastruktur

Präsentation

Das D A CH-Reformbarometer 2015: Reformpolitik in Deutschland, Österreich und der Schweiz

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Gemeinsame Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, der Wirtschaftskammer Österreich und Avenir Suisse

Thomas Puls / Robert Koza / Marco Salvi: Das D A CH-Reformbarometer für 2014 – Reformpolitik in Deutschland, Österreich und der Schweiz

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Pressemitteilung

D A CH-Reformbarometer: Regierungen bremsen Reformen aus

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Programm

Reformpolitik in Deutschland, Österreich und der Schweiz

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Ansprechpartner

11. Januar 2017

Lohnstückkosten Die Kostenbelastung bleibt hochArrow

Die deutsche Industrie muss im Vergleich zur internationalen Konkurrenz weiterhin mit einem deutlichen Kostennachteil zurechtkommen. In den Jahren seit der Finanz- und Wirtschaftskrise sind die Lohnstückkosten in Deutschland sogar deutlich schneller gestiegen als im Ausland. mehr auf iwd.de

5. Januar 2017

Forschungsausgaben Aller guten Dinge sind 3,5Arrow

Die deutsche Wirtschaft hat im Jahr 2015 mehr denn je in Forschung und Entwicklung investiert. Doch um zur internationalen Spitze aufzuschließen, reicht das gesamtwirtschaftliche Engagement noch nicht aus. Die Bundesregierung wäre deshalb gut beraten, endlich eine steuerliche Forschungsförderung auf den Weg zu bringen. mehr auf iwd.de

Kapitalflucht aus Italien? "Diese Ängste sind überzogen"
Gastbeitrag, 5. Dezember 2016

Jürgen Matthes auf Focus Online Kapitalflucht aus Italien? "Diese Ängste sind überzogen"Arrow

Italien steht am Scheideweg: Verliert Matteo Renzi am Sonntag das Referendum, drohen Rücktritt, Neuwahlen und eine Bankenkrise. Angeblich bringen die Italiener bereits Geld außer Landes. Doch die Interpretation ist falsch, schreibt IW-Experte Jürgen Matthes in seinem Gastkommentar für Focus Online. mehr