Image

Vor dem Hintergrund der Flüchtlingsmigration steht Deutschland vor einer auch im historischen Vergleich großen Herausforderung. Langfristig wird sich die Situation nur erfolgreich bewältigen lassen, wenn über Bildung und Ausbildung die soziale und politische Teilhabe von Geflüchteten und Zugewanderten ermöglicht wird und für Zuwanderung und Asyl klare Regeln formuliert werden. Hierzu bedarf es großer Anstrengungen von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Zu den zentralen Themen gehören dabei die Bildungsintegration und die Frage nach einem Einwanderungsgesetz.

"Einwanderungsgesellschaft als Gestaltungsaufgabe" lautet daher das Thema, unter der die gemeinsame Gesprächsreihe des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und der Heinrich-Böll-Stiftung nun in die zweite Runde geht. Wir sind überzeugt, dass eine Gesprächskultur über verschiedene gesellschaftliche Gruppen und politische Richtungen hinweg nötig ist, um tragfähige Antworten auf die anstehenden Herausforderungen zu finden. Dabei geht es um Themen wie die unvollendete Energiewende, die Zu- und Einwanderung, die digitale Revolution sowie Deutschland und Europa in der globalen Ökonomie.

Präsentationen

Hans-Peter Klös

Kerstin Andreae (Volltext)

Luise Amtsberg (Volltext)

Axel Plünnecke

Dokumentation

Inge Kloepfer

Programm

Roundtable

Mehr Informationen finden Sie auch auf der Website der Heinrich-Böll-Stiftung.

Ansprechpartner

MINT-Herbstreport 2016
Gutachten, 30. November 2016

Christina Anger / Oliver Koppel / Axel Plünnecke MINT-Herbstreport 2016 – Bedeutung und Chancen der ZuwanderungArrow

MINT-Kräfte haben eine zentrale Bedeutung für die Innovationskraft in Deutschland. Vor diesem Hintergrund ist es eine gute Nachricht, dass die Erwerbstätigkeit von MINT-Akademikern von 2011 bis 2014 um rund 84.000 pro Jahr gestiegen ist. In vielen Regionen Deutschlands leisten Zuwanderer einen Beitrag gegen Fachkräfteengpässe. mehr

21. November 2016

Berufliche Bildung Gezielte Förderung statt GießkannenprinzipArrow

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und damit auch die berufliche Bildung. Um Auszubildende für die Arbeit der Zukunft fit zu machen, müssen die Berufsschulen mit neuen Entwicklungen Schritt halten – sowohl technisch als auch didaktisch. mehr auf iwd.de

Gastbeitrag, 4. November 2016

Hans-Peter Klös in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Welche Bildung braucht die Volkswirtschaft?Arrow

Das exportorientierte technikbasierte "Geschäftsmodell Deutschland" beruht auf einem besonderen Arbeitskräftemix. Um ihn zu erhalten, muss die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung noch größer werden. mehr