Im zurückliegenden Jahrzehnt hat der deutsche Arbeitsmarkt einen grundlegenden Wandel erlebt und war erheblichen Herausforderungen ausgesetzt. Hartz-Reformen, Große Rezession, europäische Krise – konjunkturelle und strukturelle Faktoren bewirkten und bewirken seine ungewöhnliche Entwicklung. Worauf beruhen die markanten Trends beim Beschäftigungsaufbau und der Reduzierung der Arbeitslosigkeit? Inwiefern gehen nachhaltige Effekte mit ihnen einher? Welche Ursachen und welche Herausforderungen stecken hinter dem scheinbaren Arbeitsmarktwunder? Diese Fragen sollen auf dem Institutskolloquium diskutiert werden. Veranstalter sind das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung und das Institut der deutschen Wirtschaft Köln.

Programm
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Präsentationen

Alexandra Spitz-Oener, Humboldt-Universität Berlin: Gründe der deutschen Arbeitsmarktentwicklung

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Sabine Klinger, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Innovationen bei Arbeitsmarktinstitutionen und Arbeitsmarktpolitik

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Holger Schäfer, Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Wandel der Beschäftigungsformen

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Alexander Herzog-Stein, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung: Beitrag Korporatistische Strukturen und interne Flexibilität

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Ansprechpartner

20. September 2016

Bundesländer-Vergleich Bayern boomt, NRW schwächeltArrow

Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bayern sind die vier größten Bundesländer in Deutschland – sowohl was die Fläche als auch was die Zahl der Bewohner angeht. Damit sind die Gemeinsamkeiten allerdings auch schon erschöpft, denn unter ökonomischen Aspekten schneiden die beiden südlichen Länder deutlich besser ab als NRW und Niedersachsen. mehr auf iwd.de

9. September 2016

Wahl Begehrtes BerlinArrow

Am 18. September wählen die Berliner ein neues Abgeordnetenhaus. Die wirtschaftlichen Perspektiven der Hauptstadt sind vielversprechend: Weil die 3,5-Millionen-Metropole vor allem bei jungen Leuten hoch im Kurs steht und zudem mit niedrigen Lebenshaltungskosten punkten kann, entwickelt sie sich zur hippen Gründerhauptstadt. mehr auf iwd.de

29. August 2016

Mecklenburg-Vorpommern Der Tourismus-PrimusArrow

Am 4. September wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Ökonomisch betrachtet hat sich das Bundesland in den vergangenen Jahren zwar gut entwickelt, liegt aber noch etwas unter dem ostdeutschen Durchschnitt. Dafür gibt es derzeit einige sehr gute Nachrichten aus dem Tourismus und dem Schiffsbau. mehr auf iwd.de