Deutschland hat sich zu einem der weltweit attraktivsten Zuwanderungsländer entwickelt. Die Nettozuwanderung betrug im vergangenen Jahr rund eine halbe Million Menschen – der höchste Wanderungsgewinn seit 1992. Auch die Zuwanderung von Asylbewerbern hat einen neuen Höchststand erreicht. Gleichzeitig ist der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund inzwischen auf mehr als 20 Prozent gestiegen, bei den unter 15-Jährigen sogar auf ein Drittel.

Die Bundesrepublik hat in den vergangenen Jahren ihr Zuwanderungsrecht entscheidend modernisiert. Die Zuwanderung von Hochqualifizierten und beruflich Qualifizierten ist ebenso erleichtert worden wie die Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen. Zudem ist das Qualifikationsniveau der Zuwanderer gestiegen und passt immer besser zu den Bedarfen des deutschen Arbeitsmarktes.

Dennoch sind Fragen rund um die Zuwanderung und Integration erneut in das Zentrum der gesellschaftspolitischen Debatte gerückt. Gern möchten wir mit Ihnen auf der Frühjahrstagung unserer Berliner Gespräche diskutieren, welche volkswirtschaftliche Bedeutung Zuwanderung und Integration haben und was über die bestehenden Regelungen hinaus getan werden müsste, um den demografischen Veränderungen in Deutschland gerecht zu werden.

Programm

Berliner Gespräche: Zuwanderung und Integration – Mehr Wachstum für Deutschland

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Präsentation

Berliner Gespräche: Zuwanderung und Integration –Mehr Wachstum für Deutschland

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Ansprechpartner

Gastbeitrag, 23. Januar 2017

Tobias Hentze auf n-tv.de Hohe Kosten für Flüchtlinge – Integration schafft WachstumArrow

Die Integration der Flüchtlinge wird teuer. Aber langfristig könnte Deutschland von der Zuwanderung profitieren - und nebenbei eine oft gestellte Forderung anderer Länder erfüllen. Ein Gastbeitrag von IW-Steuerökonom Tobias Hentze auf n-tv.de. mehr

Arbeitsmarkt
IW-Pressemitteilung, 19. Januar 2017

Arbeitsmarkt Mehr Flüchtlinge in BoomregionenArrow

Immer mehr Flüchtlinge finden einen Job, doch die Integration in den Arbeitsmarkt läuft noch nicht optimal. Das liegt auch daran, dass Flüchtlinge nicht dort wohnen, wo Arbeitskräfte fehlen, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Das muss sich ändern. mehr