In den vergangenen Jahren wurden zusätzliche Leistungen aus den Rentenkassen finanziert – allen voran die Rente mit 63 für Arbeitnehmer mit 45 Versicherungsjahren und die Erhöhung der Mütterrente. Aktuell wird die Angst vor Altersarmut politisch geschürt und so drohen weitere teure, wenig zielgenaue und unsystematische Eingriffe. Die absehbare demografische Entwicklung verlangt aber nach Maßnahmen, die eine längere Lebensarbeitszeit, private und betriebliche Vorsorge sowie ein höheres Beschäftigungsniveau älterer Menschen umfassen müssen.

Welche Sorgen sind begründet, welche Herausforderungen sind zu bewältigen? Was sagt die Empirie? Welche Schritte müssen gegangen werden? Wie gelingt es, mehr Menschen länger im Arbeitsleben zu halten?

Wichtige Entscheidungen stehen an. Die dafür notwendigen Konzepte möchten wir auf der diesjährigen Herbsttagung unserer Berliner Gespräche mit Ihnen diskutieren.

Datum
10. November 2016

Zeit
11.30 Uhr

Ort
Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund
Luisenstraße 18
10117 Berlin

Vorträge

  • Dr. Hubertus Bardt, Geschäftsführer und Leiter des Wissenschaftsbereichs: Herausforderungen für die Alterssicherung in Deutschland
  • Dr. Jochen Pimpertz, Leiter Kompetenzfeld Öffentliche Finanzen, Soziale Sicherung, Verteilung: Reformirrwege und notwendige Schritte in der Alterssicherung
  • Dr. Hans-Peter Klös, Geschäftsführer und Leiter des Wissenschaftsbereichs: Handlungsfelder in der Arbeitsmarkt und Bildungspolitik

Programm

Berliner Gespräche Herbsttagung 2016: Reform der Alterssicherung im demografischen Wandel – Aufgaben für die nächste Legislaturperiode

IconDownload | PDF

Anmeldung bis 7. November 2016

Berliner Gespräche Herbsttagung 2016: Reform der Alterssicherung im demografischen Wandel – Aufgaben für die nächste Legislaturperiode

Anmeldung

Ansprechpartner

Nach heutigen Werten arbeiten wir 2041 eigentlich bis 73
Gastbeitrag, 14. September 2016

Susanna Kochskämper auf xing.com Nach heutigen Werten arbeiten wir 2041 eigentlich bis 73Arrow

Immer mehr Rentner stehen immer weniger Beitragszahlern gegenüber. Die Bundesregierung kann mithilfe von drei Stellschrauben eingreifen. Das Renteneintrittsalter anzuheben sollte in der Debatte kein Tabu sein. Ein Gastbeitrag von IW-Sozialökonomin Susanna Kochskämper im sozialen Netzwerk Xing. mehr

Ein einheitliches Rentenrecht für Ost und West
IW-Kurzbericht, 9. September 2016

Susanna Kochskämper Ein einheitliches Rentenrecht für Ost und WestArrow

Mehr als 25 Jahre nach der Wiedervereinigung ist das deutsche Rentenrecht immer noch geteilt. Die gesetzlichen Renten werden für Ost- und Westdeutschland unterschiedlich berechnet. Doch die ursprüngliche Begründung der um ein Vielfaches niedrigeren Löhne im Osten kann heute nicht mehr überzeugen. mehr

Altersarmut
IW-Nachricht, 23. August 2016

Altersarmut Die Jungen in den Blick nehmenArrow

Ob und wie stark die Armutsgefährdung im Alter steigen wird, ist keineswegs ausgemacht. Sicher ist aber, dass ein höheres Rentenniveau nur auf Kosten der Kinder und Enkel zu finanzieren ist – ohne dass sich damit Altersarmut treffsicher verhindern lässt. mehr