Die Flüchtlingsmigration stellt die größte Herausforderung für Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland seit der deutschen Einheit dar. Die anfängliche Euphorie ist inzwischen zunehmender Skepsis gewichen, ob und wie unser Land diese große Aufgabe bewältigen kann.

Archimedischer Punkt für das Gelingen ist die Aufnahmefähigkeit des deutschen Arbeitsmarktes. Insbesondere die bisherigen Befunde zur Qualifikation der zugewanderten Flüchtlinge werfen die Frage auf, ob eine schnelle Eingliederung auch einfacher und mittlerer Qualifikationen gelingen und mit welchen Instrumenten sie gefördert werden kann. Letztlich entscheidet sich am Arbeitsmarkt auch die Frage, welche gesamtfiskalische Bilanz sich für die Bundesrepublik mit der Integration hunderttausender Menschen aus einem anderen Kulturkreis verbinden wird.

Was kann Deutschland schaffen? Auf der Frühjahrstagung der Berliner Gespräche am 21. April wurden diese und mehr Fragen ausführlich diskutiert. Axel Plünnecke, Leiter des Kompetenzfeldes Bildung, Zuwanderung und Innovation legte zunächst Daten und Fakten zur Flüchtlingskrise dar. Hans-Peter Klös, Leiter des Wissenschaftsbereich im Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), zeigte Erfolgsfaktoren und mögliche Handlungsfelder bei der Integration in den Arbeitsmarkt auf. IW-Direktor Michael Hüther zog abschließend eine Bilanz zur Fiskalpolitik aus mittelfristiger Perspektive.

Was können wir schaffen? Unter diesem Titel diskutierten die IW-Experten mit den Vertretern der Presse. Fotos: IW Köln
Was können wir schaffen? Unter diesem Titel diskutierten die IW-Experten mit den Vertretern der Presse. Fotos: IW Köln
Axel Plünnecke präsentierte Daten und Fakten zur Flüchtlingsmigration.
Axel Plünnecke präsentierte Daten und Fakten zur Flüchtlingsmigration.
Hans-Peter Klös, Leiter des Wissenschaftsbereichs, stellte vor Erfolgsfaktoren zur Integration in den Arbeitsmarkt vor.
Hans-Peter Klös, Leiter des Wissenschaftsbereichs, stellte vor Erfolgsfaktoren zur Integration in den Arbeitsmarkt vor.
IW-Direktor Michael Hüther zog eine Fiskalbilanz aus mittelfristiger Perspektive.
IW-Direktor Michael Hüther zog eine Fiskalbilanz aus mittelfristiger Perspektive.

Präsentation

Axel Plünnecke / Hans-Peter Klös / Michael Hüther: Flüchtlingsmigration und Arbeitsmarktintegration: Daten, Fakten, Erfolgsfaktoren und Handlungsfelder

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Programm

Berliner Gespräche, Frühjahrstagung 2016: „Was können wir schaffen?“ Flüchtlingsmigration, Arbeitsmarktintegration und Fiskalbilanz

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Audio

Michael Voigtländer zu den Ergebnissen des IW-Reports:

Wie viele Wohnungen werden in den kommenden Jahren gebraucht?

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Welche Städte haben die größten Probleme?

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Wer konkurriert um die Wohnungen?

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Was muss die Politik besser machen?

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Verwendungshinweis: Zur honorarfreien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung zum IW-Report

Ansprechpartner

MINT-Herbstreport 2016
Gutachten, 30. November 2016

Christina Anger / Oliver Koppel / Axel Plünnecke MINT-Herbstreport 2016 – Bedeutung und Chancen der ZuwanderungArrow

MINT-Kräfte haben eine zentrale Bedeutung für die Innovationskraft in Deutschland. Vor diesem Hintergrund ist es eine gute Nachricht, dass die Erwerbstätigkeit von MINT-Akademikern von 2011 bis 2014 um rund 84.000 pro Jahr gestiegen ist. In vielen Regionen Deutschlands leisten Zuwanderer einen Beitrag gegen Fachkräfteengpässe. mehr

How migration impacts the housing market
IW-Nachricht, 25. Oktober 2016

Germany How migration impacts the housing market Arrow

In recent years, the German housing market has come under considerable pressure: The demand has drastically increased particularly due to the high number of international migrants, while at the same time construction activity has hit a new low. Therefore the Cologne Institute for Economic Research has made a first attempt to estimate the exact construction demand in Germany. mehr

IW-Trends, 20. September 2016

Andrea Hammermann / Matthias Niendorf / Jörg Schmidt Kulturelle Diversität als Erfolgsfaktor? Empirische Ergebnisse auf Basis des Linked-Employer-Employee-Datensatzes des IAB Arrow

Der Einfluss der kulturellen Diversität innerhalb der Belegschaft auf den betrieblichen Erfolg ist kontextabhängig. Kulturelle Vielfalt innerhalb der Belegschaft wirkt per se weder förderlich noch hinderlich. Dies ist das Ergebnis einer empirischen Auswertung von Linked-Employer-Employee-Daten für Deutschland über das Zusammenspiel kulturell unterschiedlicher Gruppen in Unternehmen und ihren (möglichen) Einfluss auf die Bruttowertschöpfung. mehr