Im Mai ist Europawahl. Wegen der tiefen wirtschafts- und finanzpolitischen Krise einiger europäischer Länder dürfte der Abstimmung in diesem Jahr mehr Aufmerksamkeit zuteilwerden als dies bei vergangenen Wahlen zum Europäischen Parlament der Fall war. Manche Beobachter erwarten sogar ein Plebiszit über den künftigen Kurs der europäischen Wirtschaftspolitik. Denn eine Lehre aus den vergangenen Jahren lautet, dass es nicht allein um die ökonomische Wohlfahrt einzelner Staaten geht, sondern dass das Modell Europa insgesamt auf dem Prüfstand steht.

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln nimmt die bevorstehende Europawahl zum Anlass, die Herausforderungen für die Europäische Union, die Chancen für mehr Wettbewerbsfähigkeit und die Ansatzpunkte für eine Reformagenda in Europa zu skizzieren. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Überlegungen der Brüsseler Kommission zur Revitalisierung industrieller Wertschöpfung. Sie bietet große Chancen, stellt Europa wegen der regionalen Ungleichgewichte aber auch vor Herausforderungen.

Präsentation

Altes Europa? Reindustrialisierung für Beschäftigung und Wachstum

  • Hans-Peter Klös: Herausforderungen für Europa
  • Rolf Kroker: Industrielle Wettbewerbsfähigkeit als Antwort
  • Michael Hüther: Weichenstellungen für die europäische Wirtschaftspolitik

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