Trotz milliardenschwerer Rettungsschirme und Hilfspakete für die Krisenländer ist es bisher nicht gelungen, die Finanzmärkte von der Zukunftsfähigkeit der Euro-Zone zu überzeugen. Vor allem den südlichen Peripheriestaaten wird eine Wende zum Besseren nicht mehr zugetraut. Ohne eine politische Union und eine weitere Vergemeinschaftung der Risiken stünde die EU in ihrer jetzigen Gestalt vor dem Aus, sagen viele Experten. Doch steht es wirklich so schlecht um diese Länder oder wird zu schwarz gemalt? Welche Fortschritte gibt es bereits, was bleibt zu tun? Und: Ist die politische Union wirklich unabdingbarer Baustein für eine gute Zukunft Europas? Um diese Fragen dreht sich die Herbsttagung der Berliner Gespräche.

Programm
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Präsentation

Europa vor dem Aus – oder sind die Krisenländer besser als ihr Ruf? Wie die EU auch ohne politische Union Bestand haben kann
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Ansprechpartner

Jürgen Matthes in der Bilanz
Gastbeitrag, 19. Januar 2017

Jürgen Matthes in der Bilanz Bitte nicht falsch verstehen!Arrow

Die Rede von Theresa May wurde vielfach kritisiert, sie steuere ihr Land auf einen harten Brexit zu. Was sie zwischen den Zeilen gesagt hat, wurde jedoch von vielen nicht verstanden. mehr

IW-Nachricht
IW-Nachricht, 17. Januar 2017

EU-Austritt Harter Brexit, weiche Landung?Arrow

Die Briten wollen den harten Brexit: raus aus dem Binnenmarkt und raus aus der Zollunion. Das machte Premierministerin Theresa May in ihrer heutigen Rede klar. Doch auch das muss nicht das Ende des freien Handels zwischen der EU und Großbritannien bedeuten. Vielmehr ist ein Freihandelsabkommen 3.0 – also einer neuen Generation – denkbar. Dafür müssen aber beide Seiten aufeinander zugehen. mehr

IW-Unternehmensbefragung – Brexit
IW-Pressemitteilung, 12. Januar 2017

IW-Unternehmensbefragung Keine Angst vor dem BrexitArrow

Die große Mehrheit der Unternehmen in Deutschland reagiert gelassen auf den drohenden Brexit. Nur rund jedes 50. Unternehmen befürchtet starke Produktionseinbußen, wie eine IW-Umfrage zeigt. Die britische Regierung kann in den Austrittsverhandlungen folglich nicht darauf setzen, dass sich die deutsche Wirtschaft für weiche Kompromisse zugunsten der Briten einsetzt. mehr