Mit einem über 1.000 Milliarden großen, langfristigen Refinanzierungsangebot hat die Europäische Zentralbank die Anleihemärkte zunächst beruhigt. Wir haben Zeit gewonnen, aber wie lange hält die Betäubung? Wie bewährt beschäftigen wir uns mit einem Thema, das gleichermaßen für den Finanzmarkt und die Volkswirtschaft als Ganzes von weitreichender Bedeutung ist? Mit diesen Fragen beschäftigte sich das Institut der deutschen Wirtschaft Köln, die DekaBank und die Börsen-Zeitung auf dem 9. Finanzmarkt Round­Table.

Programm
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Präsentationen

Betäubt oder befreit uns die EZB?
Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank
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Betäubt oder befreit uns die EZB?
Manfred Jäger Ambrozewicz, Senior Economist im Institut der deutschen Wirtschaft Köln
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Betäubt oder befreit uns die EZB: Anmerkungen vor dem Hintergrund des finanzwirtschaftlichen Strukturwandels
Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln
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Finanzmarkt Round-Table

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26. September 2016

Geldpolitik Draghische EntscheidungenArrow

Seit 2008 zieht die Europäische Zentralbank (EZB) ein geldpolitisches Instrument nach dem anderen aus dem Hut, um die Märkte zu stabilisieren, die Wirtschaft zu beleben oder – wie derzeit – die Inflation anzukurbeln. Weil bislang nicht alle erhofften Wirkungen eingetreten sind, soll EZB-Chef Mario Draghi nach dem Willen einiger Ökonomen noch tiefer in die geldpolitische Trickkiste greifen. Doch das ist nicht notwendig. Denn tatsächlich wirkt die Niedrigzinspolitik – auf dem Arbeitsmarkt. mehr auf iwd.de