Die Mitbestimmung durch Betriebsräte und Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat gehört neben der Tarifautonomie zu den wesentlichen Merkmalen der industriellen Arbeitsbeziehungen in Deutschland. Nirgendwo sonst ist die Mitsprache der Arbeitnehmer auf rechtlicher Basis so weitgehend geregelt wie hierzulande. Vielerorts sorgt sie für eine kooperative Zusammenarbeit zwischen Geschäftsleitung und Belegschaft. Gleichwohl kann die Mitbestimmung auch notwendige unternehmerische Anpassungen verzögern und blockieren.

Auf einer Round-Table-Diskussion am 24. Oktober 2007 in Berlin diskutierten Experten aus der Wissenschaft und der betrieblichen Praxis sowie Vertreter der Sozialpartner über Perspektiven der Mitbestimmung in Deutschland. Die zunehmende internationale Verflechtung und das zusammenwachsende Europa sind neue Herausforderungen, denen sich auch das Betriebsverfassungsgesetz und die gesetzlichen Regelungen zur Unternehmensmitbestimmung stellen müssen. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat dazu Reformvorschläge erarbeitet.

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IconProgramm | PDF

IconBegrüßung, Dr. Eckart John von Freyend | PDF

IconTrends im deutschen Arbeitsrecht, Prof. Dr. Bernd Waas | PDF

IconBetriebsverfassung im europäischen Vergleich, Prof. Dr. Abbo Junker | PDF

IconDer Leitende Angestellte in der Mitbestimmung, Dr. Rainer Sieg | PDF

IconPraxis und Verbesserungsmöglichkeiten des Betriebsverfassungsgesetzes, Dr. Horst-Udo Niedenhoff | PDF

IconPraxis und Verbesserungsmöglichkeiten des Betriebsverfassungsgesetzes, Korreferat: Dr. Wolfram Wassermann | PDF

IconWege zu einer effizienten Mitbestimmung, Dr. Oliver Stettes | PDF

IconWege zu einer effizienten Mitbestimmung, Korreferat: Rainald Thannisch | PDF

IconReformbedarf der betrieblichen Mitbestimmung, Prof. Dr. Volker Rieble | PDF

IconZukunft der Unternehmensmitbestimmung in Deutschland, Impulse, Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz Jürgen Säcker | PDF

IconZukunft der Unternehmensmitbestimmung in Deutschland, Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Streeck | PDF