Die deutsche Industrie war in den letzten Jahren sehr erfolgreich. Sie konnte auf den Weltmärkten Marktanteile gewinnen und Arbeitsplätze in Deutschland sichern und neue schaffen. Der lange Zeit zu beobachtende Deindustrialisierungstrend scheint gestoppt, manche sprechen angesichts steigender industrieller Wertschöpfungsanteile sogar schon wieder von einer Renaissance der Industrie. Wie ist diese Entwicklung zu beurteilen, wie sollte eine moderne Industriepolitik ausgestaltet sein, und wie sind neuere nationale und europäische Entwicklungen einzuschätzen? Diese und weitere Fragen diskutieren Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik auf der wissenschaftlichen Jahrestagung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Die Tagung findet statt in besonderem Gedenken an Dr. Manfred Lennings, den langjährigen Präsidenten und Ehrenpräsidenten des IW, der im Frühjahr dieses Jahres verstorben ist. Dr. Manfred Lennings hat als Vorsitzender des Verwaltungsrats der Treuhandanstalt bis Mitte der 1990er Jahre einen aktiven Beitrag zur Transformation der DDR-Wirtschaft in eine marktwirtschaftliche Ordnung geleistet. Dabei lag ihm die Schaffung einer leistungsfähigen industriellen Basis in den Neuen Bundesländern immer besonders am Herzen.

Beiträge

Dr. Eckart John von Freyend, Präsident des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln
IconIndustriepolitik für das 21. Jahrhundert | PDF

Prof. Dr. Jürgen Basedow, Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht
IconThesenpapier zur europäischen Industriepolitik | PDF

Prof. Dr. André Schmidt, Universität Witten/Herdecke
IconBrauchen wir eine ökologische Industriepolitik? | PDF

Prof. Dr. Karl-Heinz Paqué, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
IconTransformationspolitikin den neuen Ländern: Eine industrielle Erfolgsgeschichte? | PDF

Dr. Peter Klocker, Vizepräsident des Bundeskartellamtes
IconWettbewerbs- oder Industriepolitik als Leitbild der Wirtschaftspolitik? | PDF