Die duale Berufsausbildung hat sich in der Krise angesichts der demografischen Entwicklung im Jahr 2009 als recht stabil erwiesen. Das Jahr 2010 könnte jedoch schwieriger werden und die Unternehmen mit hohem Kostensenkungsdruck konfrontieren. Parallel dazu steigen die Qualitätsanforderungen an Aus- und Weiterbildung sowie Personalarbeit bei mittelfristig weiterhin sinkenden Schulabgängerzahlen.

Hier stellt sich die Frage, ob und wie sich die berufliche Bildung strukturell neu positionieren muss und welche Gestaltungsmöglichkeiten sich für die Unternehmen bei den derzeitigen Rahmenbedingungen bieten.Im Mittelpunkt des Workshops standen die folgende Fragen:

  • Welchen Beitrag kann die Personalarbeit zum Unter- nehmenserfolg leisten; welche Strategien, Konzepte und Instrumente bieten besonderes Potenzial zur Zukunftssicherung?
  • Wie können die Potenziale einer intensiveren Prozess- orientierung in der Ausbildung künftig noch besser aus- geschöpft werden, um Produktivität und Qualität der Kompetenzentwicklung weiter zu steigern?

Unser Ziel ist es auch in diesem Jahr, gemeinsam mit Ihnen „Waldthausener Thesen zur beruflichen Bildung“ zu erarbeiten, um damit die berufsbildungspolitische Diskussion um die originäre Perspektive der Unternehmen zu bereichern. Dabei werden wir durch Vorträge hochkarätiger Referenten aus Theorie, Praxis und Politik unterstützt.

Ergebnis

Waldthausener Thesen zur beruflichen Bildung 2010
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Vorträge

Berufliche Bildung als Basislager für Fachkräftenachwuchs und Innovationstreiber der Wirtschaft
Ernst Burgbacher, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
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Berufsausbildung: Auf der Suche nach zusätzlichen Potenzialen
Dr. Hans-Peter Klös, Institut der deutschen Wirtschaft Köln
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Arbeitsmarkt 2020 – Personalarbeit im Strukturwandel
Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln
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Der Beitrag der betrieblichen Bildung zum Unternehmenserfolg
Prof. Dr. Uschi Backes-Gellner, Direktorin des Instituts für Strategie und Unternehmensökonomik, Universität Zürich
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Thesenpapier
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Kosten-Nutzen-Analysen als Beitrag zur Steigerung von Qualität und Effizienz der Ausbildung
Prof. Dr. Stefan C. Wolter, Leiter der Forschungsstelle für Bildungsökonomie, Universität Bern
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Personalarbeit und Unternehmenserfolg – Strategien, Konzepte und Instrumente zur Zukunftssicherung
Werner Kotschenreuther, Leiter Personal- und Sozialwesen, Loewe AG
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Thesenpapier
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Dr. Linda von dem Bussche, Senior Vice President, BASF SE
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Strategien zur MINT-Fachkräftesicherung in KMU – Werkstattbericht Projekt KMU-MINT
Christian Hollmann, Institut der deutschen Wirtschaft Köln
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Prozessorientierte Berufsausbildung als Basis für Produktivität und hochwertige Kompetenzentwicklung
Dieter Omert, Leiter Bildungswesen, AUDI AG
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Karl Schumann, Leiter der Beruflichen Schulen 2
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Dirk Werner, Institut der deutschen Wirtschaft Köln
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Berufsbildungs-Politik Berufsausbildung im Zeichen der Wirtschaftskrise – Zwischen Kostendruck, Qualitätsanspruch und Strukturreform
Dr. Peter Janßen, Geschäftsführer unternehmer nrw, Düsseldorf
Thesenpapier
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Wolfgang Beck, Referatsleiter Berufliche Aus- und Weiterbildung, Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt, Magdeburg
Thesenpapier
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Die Rolle der betrieblichen Aus- und Weiterbildung für die Personalarbeit in einem globalisierten Unternehmen
Zhengrong Liu, Globaler Leiter Human Resources, LANXESS AG, Leverkusen
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21. Juli 2016

Bildung Gebildete BundesbürgerArrow

Immer mehr Bundesbürger haben einen Fachschul- oder Hochschulabschluss, parallel dazu sinkt der Anteil der Geringqualifizierten. Dass sich Bildung lohnt, zeigen die Arbeitslosenquoten der jeweiligen Qualifikationsgruppen. mehr auf iwd.de

Anforderungen an Absolventen
IW-Nachricht, 6. Juni 2016

Studium Praktische Phasen werden wichtigerArrow

Die Arbeitswelt wird digitaler und komplexer. Das führt aber keineswegs zu einem Mehrbedarf an akademischen Theoretikern. Gefragt ist vielmehr eine intensivere Kooperation von beruflich Ausgebildeten und Hochschulabsolventen. mehr