Deutschland und Japan sind die am schnellsten alternden industrialisierten Gesellschaften der Welt. Beide Länder eint, dass die Effekte einer alternden und auch schrumpfenden Bevölkerung zunehmend als gesellschaftspolitische Herausforderung begriffen werden. Zudem treten auch die ökonomischen Effekte rückläufiger Jahrgangsstärken immer stärker ins öffentliche Bewusstsein.

Aber nicht nur die Gesellschaften altern, sondern auch die Belegschaften der Betriebe. Wer wie die beiden großen exportorientierten Volkswirtschaften auf eine ausreichende Zahl an Fachkräften angewiesen ist, wird sich deshalb bereits heute sehr intensiv mit der demografischen Ver- änderung der Belegschaften befassen. Was das für die betriebliche Personalpolitik bedeutet, wie deutsche und japanische Unternehmen bisher damit umgehen und was sie vielleicht schon voneinander lernen können, diese Fragen stehen im Mittelpunkt der gemeinsamen deutsch-japanischen Konferenz mit Experten aus Betrieben, aus der Politik und mit Sozialpartnern.

Programm
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Präsentationen

Fill the Organization with “Attractive Talent” – Mid- and Long-Term Human Development and Support for Middle-Aged and Older Employees
Mitsuo Takashige, Corporate Officer and General Manager of Personnel Department, Shiseido Co., Ltd.
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in Japanisch
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Ageing Workforce and Human Resource Management in German Companies
Dr. Hans-Peter Klös, Leiter des Wissenschaftsbereichts Bildungspolitik und Arbeitsmarktpolitik im Institut der deutschen Wirtschaft Köln
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Labor Force Aging & Human Resources Management in Japan
Masato Oka, Professor, Yokohama City University
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in Japanisch
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Human Resources Policies for the Ageing Workface
Dr. Florian Kohlbacher, Leiter Wirtschaftswissenschaften im Deutschen Institut für Japanstudien (DIJ) in Tokio
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"Koureisha": The Workplace for Retirees Company by the Seniors for the Seniors
Kenji Ueda, President Koureisha Co., Tokio
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In Japanisch
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Handout in Japanisch
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Strategies of medium-sized companies in Germany and Japan
Werner Kotschenreuther, Leiter Personal- und Sozialwesen der Loewe AG
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Mayekawa
Daniel Dick, General Manager Mayekawa Europe S.A., Zug
Handout
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Handout in Japanisch
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Betriebliche Personalpolitik bei alternden Belegschaften – Strategien der DB Schenker Rail
Volker Westedt, Leiter Personal DB Schenker Rail Deutschland AG, Mainz
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IW-Kurzbericht, 1. Dezember 2016

Oliver Stettes Gute Arbeit: Höhere Arbeitszufriedenheit durch mobiles ArbeitenArrow

Digitale Technologien ermöglichen die Flexibilisierung von Arbeitsort und Arbeitszeit und vergrößern damit den Spielraum für ein selbstbestimmtes Arbeiten. Die IW-Beschäftigtenbefragung 2015 bestätigt, dass mobiles Arbeiten in der Tat mit mehr Zeitsouveränität im Job einhergeht. Die Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten, die mobil arbeiten, ist auch aus diesem Grund signifikant höher als die ihrer Kollegen, die nie mobil arbeiten. mehr

IW-Trends, 24. November 2016

Andrea Hammermann / Oliver Stettes Familienfreundliche Arbeitswelt im Zeichen der Digitalisierung – Befunde auf Basis des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2016Arrow

Die Digitalisierung birgt Potenziale, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Laut aktuellen Befragungsergebnissen im Rahmen des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2016 sind Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen davon überzeugt. Fast jedes zweite stark digitalisierte Unternehmen – das sogenannte Unternehmen 4.0 – weist eine ausgeprägt familienfreundliche Unternehmenskultur auf. mehr

Digitalisierte Arbeit
IW-Pressemitteilung, 24. November 2016

Digitalisierte Arbeit Flexibler für die FamilieArrow

Setzen Unternehmen verstärkt auf mobiles Arbeiten, nehmen Beschäftigte ihren Arbeitgeber als besonders familienfreundlich wahr. Das zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Für Beschäftigte ist die Digitalisierung eine Chance, Familie und Beruf besser zu vereinbaren – und die Unternehmen macht die Digitalisierung für Fachkräfte attraktiver. mehr