Deutschland altert und schrumpft. Im Vergleich der großen Industrienationen sind die Geburtenraten nur noch in Japan niedriger als in Deutschland. Die Folgen der Überalterung werden zwar allmählich sichtbar, die ganze Wucht der demografischen Entwicklung wird jedoch noch immer unterschätzt. Insbesondere für die Versorgung des rohstoffarmen Landes mit Nachwuchskräften stellt dies eine Herausforderung dar. Je nach Branche, Region und Qualifikation werden die Unternehmen davon in unterschiedlicher Weise betroffen sein. Aber auch makroökonomisch droht eine demografisch bedingte Wachstumsschwäche.

Die bisherigen Antworten der Politik fallen eher pointillistisch aus. Eine übergreifende Strategie ist noch nicht erkennbar. Eine nationale Demografiepolitik tut not. Wie sie aussehen und was sie leisten könnte – diese Fragen standen im Mittelpunkt derFrühjahrstagung der Berliner Gespräche.

Programm
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Präsentation

Dr. Rolf Kroker, Dr. Hans-Peter Klös, Prof. Dr. Michael Hüther: Altes Deutschland – Orientierungen für eine nationale Demografiepolitik
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Bevölkerungsentwicklung
IW-Pressemitteilung, 5. Januar 2017

Bevölkerungsentwicklung In den Großstädten wird es engArrow

Während viele ländliche Gebiete Deutschlands veröden, boomen die Großstädte. Das wird in den kommenden 20 Jahren so bleiben, zeigen Bevölkerungsprognosen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) für Berlin, Frankfurt und München. Allein Berlin wird 500.000 neue Bewohner gewinnen. mehr

3. Januar 2017

Urbanisierung Deutsche Städte lockenArrow

Alle wollen in die Städte – davon können Wohnungssuchende in München, Berlin und Frankfurt schon heute ein Lied singen. Was auf die drei deutschen Metropolen zukommen wird, hat das IW Köln in einer Bevölkerungsprognose untersucht. mehr auf iwd.de

30. Dezember 2016

Kinderbetreuung Bund muss Kita-Lücken schließenArrow

Seit August 2013 haben Eltern Anspruch auf einen Betreuungsplatz, sobald ihr Kind ein Jahr alt ist. Dennoch fehlen noch immer rund 228.000 Plätze für unter Dreijährige. Weil der Bedarf weiter steigen dürfte, sind die Gesetzespläne des Bundes ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung. mehr auf iwd.de