Vor rund drei Jahren musste die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz anmelden. Eine schwere Finanz- und Wirtschaftskrise schloss sich an. Die Geldpolitik und die Finanzpolitik haben unter Einsatz umfangreicher Mittel der Krise getrotzt und Schlimmeres verhindert. Das freilich hat die Staatshaushalte vieler europäischer Länder wie auch der USA in eine nachhaltig gefährliche Schieflage gebracht. Zugleich hat die Krise Regulierungsdefizite im Finanzgewerbe offengelegt.

Was bedeutet dies für die künftige Entwicklung Europas und der Weltwirtschaft? Hat sich das globale Wirtschafts- und Währungsgefüge strukturell verändert – sind die USA auf dem absteigenden Ast und ist China der große Gewinner? Sind wir in der Neuordnung der Finanzmärkte auf dem richtigen Weg? Diesen Fragen widmeten sich die Berliner Gespräche.

Programm
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Präsentationen

Staatsschuldenkrise in den USA: Gefahren für die Weltwirtschaft
Prof. Dr. Michael Hüther, IW-Direktor

Staatsschuldenkrise in Europa: Wege aus der Überschuldung
Dr. Rolf Kroker, Leiter des IW-Wissenschaftsbereichs Wirtschafts- und Sozialpolitik

Die zwei Gesichter des Staates: Spieler und Schiedsrichter auf den Finanzmärkten
PD Dr. Manfred Jäger-Ambrozewicz, Leiter der IW-Forschungsgruppe Markt und Staat

Präsentation
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Bankenregulierung
IW-Nachricht, 21. Dezember 2016

Bankenregulierung Nicht alle über einen Kamm scherenArrow

Die wissenschaftlichen Berater von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel fordern laut Medienberichten, die Banken stärker zu regulieren. Doch das würde nicht nur die deutschen Geldinstitute unnötig belasten – auch die Verbraucher wären die Leidtragenden. mehr

IW-Report
IW-Report, 19. Dezember 2016

Tobias Hentze Versorgungsfonds des Landes Schleswig-HolsteinArrow

Die Errichtung des „Versorgungsfonds des Landes Schleswig-Holstein“ zum 1. Januar 2018 und die Konzentration auf eine einzige unterstützende Finanzierungsquelle für die Versorgungslasten ist ein sinnvoller Schritt. Stellungnahme zur schriftlichen Anhörung des Finanzausschusses des Schleswig-Holsteinischen Landtags zum Gesetzentwurf der Landesregierung zur Errichtung eines Versorgungsfonds. mehr

Italiens Banken nach Referendum
IW-Nachricht, 5. Dezember 2016

Italien Unsicherheit kann Banken destabilisierenArrow

Die Banca Monte die Pasci di Siena, die drittgrößte Bank Italiens, muss bis zum Ende dieses Jahres einen Großteil ihrer Problemkredite ab- und Eigenkapital aufbauen. Der Ausgang des Referendums macht die Erfüllung dieser EZB-Auflage schwieriger. Andere italienische Banken stehen vor ähnlichen Problemen. mehr