Die berufliche Bildung erfreut sich derzeit in Europa als Erfolgsmodell zur Senkung der Jugendarbeitslosigkeit und zur Fachkräftesicherung größter Wertschätzung. Zugleich hat sich in Deutschland die Zahl der Studienanfänger in den vergangenen 15 Jahren annähernd verdoppelt. Der Trend zur Akademisierung und dessen Rückwirkungen auf die Attraktivität der beruflichen Bildung rückt daher immer mehr in den Fokus.

Welche Qualifikationen benötigt der Arbeitsmarkt? Welche noch vorhandenen Potenziale können nutzbar gemacht werden? Wie können Unternehmen sich hier aufstellen? Diese Fragen wollen wir – auch im Lichte der sich abzeichnenden politischen Rahmensetzung durch die Große Koalition – gerne gemeinsam mit Ihnen diskutieren. Sehr herzlich laden wir Sie zum runderneuerten 59. Bildungspolitischen Treffen in das IW nach Köln ein.

Programm
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Präsentationen

Dr. Hans-Peter Klös, Geschäftsführer und Leiter des Wissenschaftsbereichs Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik im Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik in Zeiten der großen Koalition

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Prof. Dr. Axel Plünnecke, Leiter Kompetenzfeld Humankapital und Innovation im Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Fachkräftebedarf und Attraktivität von Berufsbildung und Studium

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Dr. Oliver Stettes, Leiter Kompetenzfeld Arbeitsmarkt- und Personalökonomik im Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Benchmarking „Demografiefeste Personalarbeit“ – Lebensphasenorientierte Personalentwicklung und Qualifizierung

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Dirk Werner, Leiter Kompetenzfeld Berufliche Bildung im Institut der deutschen Wirtschaft Köln: An- und Ungelernte als Fachkräftereservoir – Potenziale von Teilqualifikationen und Nachqualifizierung

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Ansprechpartner

23. Dezember 2016

Demografie Generation WunschkonzertArrow

Deutschland hat eine der niedrigsten Geburtenraten weltweit. Der chronische Kindermangel hat sich längst auf dem Arbeitsmarkt niedergeschlagen: Junge Jobstarter haben so viele Chancen wie noch nie. In den Unternehmen sind Berufseinsteiger als „knappe Ressource“ so stark nachgefragt, dass sie ihre Wünsche und Vorstellungen oft durchsetzen können. mehr auf iwd.de

PISA-Studie
IW-Nachricht, 6. Dezember 2016

Neue PISA-Studie Großer Handlungsbedarf in MINT-FächernArrow

Nach einem jahrelangen Aufwärtstrend haben sich die Kompetenzen deutscher Schüler zuletzt nicht weiter verbessert. In Mathematik und den Naturwissenschaften haben sie sich im Vergleich zu anderen OECD-Staaten sogar leicht verschlechtert. Das ist insbesondere angesichts des steigenden Fachkräftebedarfs in den MINT-Berufen eine schlechte Nachricht. mehr

6. Dezember 2016

Bildung Kompetenzen stärken, Jobchancen verbessernArrow

In Europa können rund 70 Millionen Menschen nicht richtig lesen, schreiben und rechnen. Auch fehlt es vielen an digitalen Kompetenzen. Die EU-Kommission will das mit ihrer New Skills Agenda ändern. In deren Rahmen sollen unter anderem mehr junge Menschen für eine Berufsausbildung begeistert werden. Der Ansatz ist gut, doch mit dem Hauptpunkt der Agenda, einer „Kompetenzgarantie“, sendet die EU falsche Signale. mehr auf iwd.de