Im zurückliegenden Jahrzehnt hat der deutsche Arbeitsmarkt einen grundlegenden Wandel erlebt und war erheblichen Herausforderungen ausgesetzt. Hartz-Reformen, Große Rezession, europäische Krise – konjunkturelle und strukturelle Faktoren bewirkten und bewirken seine ungewöhnliche Entwicklung. Worauf beruhen die markanten Trends beim Beschäftigungsaufbau und der Reduzierung der Arbeitslosigkeit? Inwiefern gehen nachhaltige Effekte mit ihnen einher? Welche Ursachen und welche Herausforderungen stecken hinter dem scheinbaren Arbeitsmarktwunder? Diese Fragen sollen auf dem Institutskolloquium diskutiert werden. Veranstalter sind das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung und das Institut der deutschen Wirtschaft Köln.

Programm
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Präsentationen

Alexandra Spitz-Oener, Humboldt-Universität Berlin: Gründe der deutschen Arbeitsmarktentwicklung

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Sabine Klinger, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Innovationen bei Arbeitsmarktinstitutionen und Arbeitsmarktpolitik

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Holger Schäfer, Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Wandel der Beschäftigungsformen

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Alexander Herzog-Stein, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung: Beitrag Korporatistische Strukturen und interne Flexibilität

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Ansprechpartner

„Bis 2020 haben wir Vollbeschäftigung“
Interview, 9. Februar 2017

Klaus-Heiner Röhl auf brandeins.de „Bis 2020 haben wir Vollbeschäftigung“Arrow

IW-Ökonom Klaus-Heiner Röhl prognostiziert, dass es auch im Osten Deutschlands bis zum Jahr 2020 vielerorts Vollbeschäftigung geben wird. Im Interview mit dem Onlinemagazin brandeins.de spricht er außerdem über Pendler-Hochburgen und Abwanderungsregionen. mehr

„Industrie 4.0 verspricht steigende Beschäftigung“
Interview, 21. November 2016

Hans-Peter Klös in den VDMA-Nachrichten „Industrie 4.0 verspricht steigende Beschäftigung“Arrow

Wie die Digitalisierung den Arbeitsmarkt verändert, erläutert Dr. Hans-Peter Klös, Geschäftsführer des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Interview mit dem Magazin des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau. mehr