Der 18. Deutsche Bundestag hat sich konstituiert. Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und der SPD soll Ende November stehen, die entsprechenden Arbeitsgruppen tagen in dichter Folge. Die dritte Große Koalition der bundesdeutschen Geschichte steht vor enormen Herausforderungen. In der neuen Legislatur geht es nicht nur um Europa, Staatsfinanzen und Energiewende, sondern auch um eine Neuordnung der föderalen Beziehungen, die Stärkung der Innovationskraft und eine Sicherung der Beschäftigungserfolge.


Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln möchte den Koalitionsvertrag zum Anlass nehmen, eine erste ökonomische Bewertung des Arbeitsprogramms der neuen Koalition vorzunehmen. Dazu werden dessen steuer-, sozial-, arbeitsmarkt- und bildungspolitische Vereinbarungen einer kritischen Bewertung unterzogen.

Präsentation

Michael Hüther / Hans-Peter Klös / Rolf Kroker: Groß gleich gut? Eine erste Analyse des schwarz-roten Koalitionsvertrages

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Gründe für die Wahl zugunsten rechtspopulistischer Parteien
IW-Kurzbericht, 15. Februar 2017

Monika Köppl-Turyna / Mara Grunewald Gründe für die Wahl zugunsten rechtspopulistischer Parteien Arrow

Die Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) hätte bei einer Bundestagswahl im Dezember 2016 mehr Stimmen bekommen als alle anderen Oppositionsparteien in Deutschland. Die Forschungsgruppe Wahlen e.V. weist in ihrem Politbarometer für Dezember 2016 eine Zustimmung zur AfD von 12 Prozent aus. mehr