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Ordnungspolitik Quelle: suzesizu - Fotolia

Demgemäß hat der Staat neben seiner allgemeinen rahmensetzenden Funktion nur wenige weitere Aufgaben in einer Marktwirtschaft. So soll er nur dann regulierend oder durch eigene wirtschaftliche Aktivitäten eingreifen, wenn Märkte nicht ohne weiteres funktionieren (Marktversagen). In der Sozialen Marktwirtschaft ist der Staat zudem aufgefordert, Marktergebnisse zu korrigieren und Einkommen umzuverteilen. Umverteilung steht dabei immer im Konflikt mit dem Effizienz- und Wachstumsziel, denn zu viel Umverteilung schwächt in der Regel die Leistungsfähigkeit. Die Ordnungspolitik verfolgt das Ziel, staatliche Maßnahmen so zu gestalten, dass sie das Funktionieren des Marktes weiter gewährleisten.

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Überall nur Schwarzarbeiter
Gastbeitrag, 20. Februar 2017

Holger Schäfer in der Sächsischen Zeitung Überall nur SchwarzarbeiterArrow

Das bedingungslose Grundeinkommen mag auf den ersten Blick verlockend aussehen. Doch wären wir tatsächlich glücklicher und freier? In einem Gastbeitrag in der Sächsischen Zeitung geht IW-Ökonom Holger Schäfer dieser Frage auf den Grund. mehr

Prof. Hüther im Magazin Creditreform
Gastbeitrag, 16. Februar 2017

Michael Hüther im Magazin Creditreform Das bedingungslose Grundeinkommen bleibt eine FiktionArrow

Die Schweizer Volksabstimmung Mitte 2016 hat die Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen auch in Deutschland wieder angefacht. Beflügelt fühlen sich insbesondere die Befürworter dieser Staatsleistung. Das Ergebnis der vielschichtigen eidgenössischen Debatte war jedoch eine krachende Niederlage für die Initiatoren der Abstimmung; lediglich 23 Prozent der Wähler stellten sich hinter das Konzept. Umfragen zufolge findet das bedingungslose Grundeinkommen auch in Deutschland keine Mehrheit. mehr