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Repräsentant des Staates: der Deutsche Bundestag. Foto: Eisenacher/Fotolia

Neben der Bereitstellung öffentlicher Güter verfolgen Staaten in der Regel das Ziel, soziale Unterschiede durch Einkommensumverteilung zwischen den Schichten, Generationen und Regionen auszugleichen. Sogar zwischen verschiedenen Zeiträumen kann der Staat Einkommen umschichten, indem er in einer wirtschaftlich schwierigen Phase Schulden aufnimmt, die er in besseren Zeiten zurückzahlt. Auf diese Weise sollen konjunkturelle Schwankungen geglättet werden. Wie stark sich der Staat in all seinen Funktionen engagiert, lässt sich am Verhältnis seiner Ausgaben zum Bruttoinlandsprodukt ablesen. Die sogenannte Staatsquote beträgt in Deutschland knapp 50 Prozent, das heißt, etwa die Hälfte der Wirtschaftsleistung fließt durch die öffentlichen Hände.

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Regionale Armut
IW-Pressemitteilung, 5. Dezember 2016

Regionale Armut Auf die Preise kommt es anArrow

Der Westen Deutschlands ist reich, der Osten arm – so pauschal läuft häufig die Armutsdebatte. Tatsächlich aber stehen vor allem westdeutsche Städte schlecht da, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Die Politik könnte gegensteuern. mehr

IW-Kurzbericht, 5. Dezember 2016

Klaus-Heiner Röhl Regionale Wirtschaftsstrukturen und ArmutsgefährdungArrow

Armutsgefährdung hängt stark von regionalen Wirtschaftsstrukturen und Lebensverhältnissen ab, wie die Analyse der einkommensbezogenen Armutsquote und des Abschneidens im Regionalranking der IW Consult für die 402 deutschen Kreise zeigt. Eine Anti-Armutspolitik setzt deshalb am besten auf eine Kombination personenbezogener und regionalpolitischer Maßnahmen. mehr

5. Dezember 2016

Regionale Armut Städte machen armArrow

Die unterschiedlichen Preisniveaus führen dazu, dass in den deutschen Städten ein deutlich höherer Anteil der Einwohner armutsgefährdet ist als auf dem Land. Die Politik ist daher gefordert, die regionale Förderung neu auszurichten. mehr auf iwd.de