Konjunktur Image
Konjunktur Quelle: gradt - Fotolia

Konjunkturzyklen sind das Ergebnis von positiven und negativen Schocks. Der technische Fortschritt beispielsweise kann einen Aufschwung hervorrufen, explodierende Ölpreise hingegen einen Abschwung (Angebotsschocks). Eine Aufwertung der eigenen Währung schwächt den Export und kann so eine wirtschaftliche Talfahrt einläuten, umgekehrt können positive Erwartungen der Unternehmen die Investitionsnachfrage steigern und zum Aufschwung führen (Nachfrageschocks). Auch die Politik kann Konjunkturschwankungen auslösen.

In schlechten Zeiten neigt die Politik dazu, die gesamtwirtschaftliche Nachfrage mit kreditfinanzierten Staatsausgaben zu stützen. Oftmals wird dabei versucht, kurzfristig den Konsum zu beleben. Sinnvoller wären aber Maßnahmen, die zugleich kurzfristig die Nachfrage und langfristig das Wachstumspotenzial stärken – etwa durch Investitionen in Bildung und Infrastruktur. Doch jede schuldenfinanzierte Konjunkturpolitik birgt die Gefahr, dass die Schulden nicht getilgt werden, wenn die Wirtschaft wieder läuft.

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln analysiert regelmäßig die wirtschaftliche Entwicklung und veröffentlicht jedes Jahr im Frühjahr und Herbst eine Konjunkturprognose und führt darüber hinaus zweimal im Jahr eine Konjunkturumfrage durch. Damit hilft das IW, die Entscheidungsgrundlagen für Politik und Wirtschaft zu verbessern.

Zur Website konjunktur-in-deutschland.de

Ansprechpartner

18. Januar 2017

IW-Verbandsumfrage 2017 Leichte Verunsicherung in der Metall- und Elektro-IndustrieArrow

Die Metall- und Elektro-Industrie in Deutschland blickt vorsichtig optimistisch auf das neue Jahr: Sechs von neun Branchenverbänden der M+E-Industrie, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) befragt hat, rechnen mit einem leichten Produktionszuwachs. Doch der drohende Brexit und der Regierungswechsel in den USA sorgen für Unsicherheit. mehr auf iwd.de

9. Januar 2017

Konjunktur Ostdeutsche Wirtschaft hält mitArrow

Die wirtschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland hat in den vergangenen Jahren mit der im Westen Schritt gehalten. Das gilt voraussichtlich auch für 2017, wobei die Aussichten für beide Regionen verhalten sind. mehr auf iwd.de