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Existenzgründungen und Einstellungen in aufstrebenden Wirtschaftsbereichen sollten erleichtert werden. Foto: vm/iStock

Die Wirtschaftsstruktur wird durch viele Treiber verändert, darunter die Globalisierung, die Digitalisierung, eine höhere Wissensintensität von Produkten und Prozessen sowie die Tertiarisierung – also die Verschiebung des Wirtschaftsschwerpunkts von der Industrie zu den Dienstleistungen. Die Politik muss die Rahmenbedingungen für den Wandel so gestalten, dass flexible Anpassungen möglich sind und kein Weg vorherbestimmt ist.

Es ist empirisch belegbar, dass es keine überlegene Wirtschaftsstruktur gibt und Wohlstand in Industrienationen genauso möglich ist wie in Ländern mit einem starken Dienstleistungssektor. Daher ist es entscheidend, dass jedes Land seinen eigenen Weg findet, den die Politik durch flankierende Maßnahmen begleitet. Zu den Maßnahmen zählen die Förderung von Innovationen und Unternehmensgründungen, ein leistungsfähiges Bildungssystem, offene Märkte, der Abbau von bürokratischen Hürden sowie eine gut ausgebaute Infrastruktur. Auf diese Weise werden die Voraussetzungen für Strukturwandel geschaffen, sodass die Chancen des Veränderungsprozesses optimal genutzt werden können.

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Gastbeitrag, 13. Dezember 2016

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Digitalisierung ist kein neuer Trend. Die Mehrheit der Beschäftigten arbeitet bereits heute mit Computern. Wirklich neu und zur „Wirtschaft 4.0“ wird Digitalisierung erst, wenn sie in Kombination mit der Vernetzung von Menschen, Maschinen und Objekten betrachtet wird. Ein Gastbeitrag von IW-Wissenschaftsleiter Hans-Peter Klös im Magazin des Personaldienstleisters PEAG. mehr

Michael Hüther im Kölner Stadt-Anzeiger
Interview, 23. August 2016

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Das Ruhrgebiet habe viel zu lange am alten Erbe von Kohle und Stahl festgehalten, sagt IW-Direktor Michael Hüther im Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger. Um die wirtschaftlichen Potenziale zu fördern, müsse sich das Ruhrgebiet stärker den Nachbarregionen öffnen. mehr

28. April 2016

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Sind Länder mit einem starken Dienstleistungssektor automatisch wohlhabender als andere Volkswirtschaften? Nein, lautet die Erkenntnis einer IW-Studie, die die Idealbedingungen für Wirtschaftswachstum in Zeiten des Strukturwandels untersucht hat. mehr auf iwd.de