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Mittelstand Quelle: industrieblick - Fotolia

In Deutschland werden üblicherweise Unternehmen dem Mittelstand zugerechnet, die weniger als 500 Mitarbeiter haben. Auf diese Unternehmen entfallen zwei Drittel der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und mehr als 70 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland. Sie erwirtschaften über die Hälfte der Nettowertschöpfung und bieten mehr als 80 Prozent der Ausbildungsplätze an. Die Zugehörigkeit zum Mittelstand entscheidet sich neben quantitativen auch über qualitative Faktoren. Zu ihnen gehören die Einheit von Eigentum und Leitung des Unternehmens, der langfristige Planungshorizont und die Bindung an den regionalen Standort, wie sie für Familienunternehmen charakteristisch sind.

Wegen ihrer geringen Größe stehen mittelständische Unternehmen oft anderen Herausforderungen gegenüber als Großunternehmen. So ist es für den Mittelstand zum Beispiel besonders wichtig, bürokratische Hürden abzubauen. Auch benötigt er mehr staatliche Unterstützung etwa bei der Etablierung einer strategischen Personalpolitik als Antwort auf die demografische Entwicklung oder bei der Nutzung der Vorteile der Digitalisierung.

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Tag des deutschen Handwerks
IW-Nachricht, 16. September 2016

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„Die Zukunft ist unsere Baustelle“ hat sich das deutsche Handwerk zum Tag des Handwerks 2016 auf die Fahnen geschrieben. Das ist wörtlich zu nehmen, denn viele Betriebe nutzen die Potenziale digitaler Technologien noch nicht. mehr

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Kaum ein Wirtschaftszweig hat seine Fertigungstiefe so konsequent heruntergeschraubt wie die deutsche Autoindustrie – und im Gegenzug die Kooperation mit den Vorleistungslieferanten ausgebaut. Das hat nicht nur die Autobauer im internationalen Wettbewerb stark gemacht, sondern auch die hiesige Zulieferindustrie: Sie ist ein wirtschaftliches Schwergewicht und bedeutender Arbeitgeber. mehr auf iwd.de

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An der deutschen Ernährungsindustrie ist die Globalisierung bislang nahezu spurlos vorbeigegangen – nur 20 Prozent ihres Umsatzes macht sie im Ausland. Mit einem Gesamtumsatz von fast 169 Milliarden Euro und rund 569.000 Beschäftigten kann sie aber locker mit anderen Branchen wie der Elektrotechnik mithalten. mehr auf iwd.de