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Verkehr Quelle: jarous - Fotolia

Straßenschäden, Baustellen und Staus an den immer gleichen Engpässen prägen das Bild. Die Investitionen in die Verkehrswege bleiben hinter dem Bedarf zurück. Zuletzt haben Bund, Länder und Gemeinden nur ein Viertel dessen ins Straßennetz investiert, was sie an Steuern und Abgaben von den Autofahrern einnehmen. Trotz des gewachsenen Verkehrsaufkommens lagen die verkehrsbedingten Kohlendioxidemissionen zuletzt unter denen des Jahres 1990. Der technische Fortschritt hat den Durchschnittsverbrauch der Fahrzeuge deutlich gesenkt. Mit der Umstellung der Kraftfahrzeugsteuer auf Kohlendioxid als Bemessungsgrundlage wird diese Entwicklung weiter gefördert.

Weniger sinnvoll ist hingegen der CO2-Grenzwert der Europäischen Kommission für Pkw-Neuzulassungen. Auch die Beimischungspflichten für Biotreibstoffe sind keine sinnvolle Maßnahme, um den Kohlendioxidausstoß einzudämmen. Statt detailliert vorzuschreiben, wie die CO2-Emissionen der Fahrzeuge technisch reduziert werden müssen, sollte der CO2-Ausstoß besteuert werden. Die Bürger können dann selbst entscheiden, wie sie reagieren: durch den Kauf sparsamer Autos, durch weniger Fahrten oder durch Einsparungen an anderer Stelle.

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Wer Weg in die Gigabit-Gesellschaft
Gutachten, 13. Februar 2017

Sebastian van Baal / Bernd Beckert / Roman Bertenrath / Manuel Fritsch / Christian Helmenstein / Anna Kleissner / Karl Lichtblau / Agnes Millack / Thomas Schleiermacher / Manfred Stadlbauer / Klaus Weyerstraß / Ralf Wiegand Der Weg in die Gigabit-GesellschaftArrow

Startpunkt der in dieser Studie unternommenen Reise zur Gigabit-Gesellschaft ist eine Standortbestimmung. Sie beginnt mit Fragen: Wo stehen wir gegenwärtig in der Digitalisierung, was ist der Status quo? Hinzu gesellen sich schnell weitere Fragen: Was ist überhaupt Digitalisierung? Wie groß ist das hierbei zu verarbeitende Datenvolumen und woher kommt dieser Datenhunger überhaupt? Was muss getan werden, um ihn zu stillen? mehr

IW-Kurzbericht, 26. Januar 2017

Galina Kolev / Thomas Puls Trumponomics und die deutsche AutoindustrieArrow

Die deutsche Wirtschaft blickt der Amtszeit des neuen US-Präsidenten Donald Trump mit gemischten Gefühlen entgegen. Die Vorteile für die deutsche Wirtschaft, die aus den geplanten Steuersenkungen und dem Infrastrukturprogramm zu erwarten sind, dürften bei weitem durch die Gefahren überschattet werden, sollte seine handelspolitische Strategie umgesetzt werden und zu einer Trendwende bei der globalen Handelspolitik führen. Ein sich global ausbreitender Protektionismus wäre Gift für das deutsche Exportmodell. Für die Autoindustrie bestehen da besondere Risiken. mehr

Deutsche Autobauer in den USA
IW-Nachricht, 16. Januar 2017

Deutsche Autobauer in den USA Importsteuer schadet US-Interessen Arrow

Donald Trump greift die deutschen Autobauer an und droht mit Strafsteuern für Autoimporte. Dabei übersieht er, dass die deutschen Hersteller längst ein wichtiger Player an US-Standorten sind: Sie bauen dort nicht nur für den US-Markt, sondern gehören inzwischen zu den wichtigsten Fahrzeugexporteuren der USA. mehr