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Die Deutschen trennen gerne ihren Müll - das zeigt sich in Europas höchster Recyclingquote. Foto: ollo/iStock

Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft nimmt den gesamten Produktlebenszyklus in den Blick und vermeidet Abfälle auf allen Stufen der Wertschöpfung: von der Produktentwicklung über die Herstellung bis zur Entsorgung. Entscheidend ist vor allem ein durchdachtes Design, denn bis zu 80 Prozent der Umweltauswirkungen werden bereits in dieser frühen Phase bestimmt.

Eine Kreislaufwirtschaft stützt sich unter anderem auf den Einsatz von Sekundärrohstoffen und auf eine optimale Verwertung des Abfalls. In der Wiederverwertung ist Deutschland dank des Know-hows der Recyclingwirtschaft europäischer Spitzenreiter. Die deutsche Industrie könnte anderen Ländern helfen, ihre Recyclingquoten zu steigern – und würde so vom wachsenden Umweltbewusstsein profitieren.

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Verpackungs- statt Wertstoffgesetz
IW-Nachricht, 22. Juli 2016

Verpackungs- statt Wertstoffgesetz Mülltrennung bleibt kompliziert Arrow

Monatelang haben Privatwirtschaft und Kommunen darüber gestritten, wer die wertstoffhaltigen Haushaltsabfälle in Zukunft sammeln soll. Statt des geplanten Wertstoffgesetzes gibt es nun einen deutlich abgespeckten Referentenentwurf für ein Verpackungsgesetz. Würde es wie geplant verabschiedet, wären die Verbraucher die Leidtragenden – und wertvolle Materialien würden weiterhin verbrannt. mehr