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Die Deutschen trennen gerne ihren Müll - das zeigt sich in Europas höchster Recyclingquote. Foto: ollo/iStock

Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft nimmt den gesamten Produktlebenszyklus in den Blick und vermeidet Abfälle auf allen Stufen der Wertschöpfung: von der Produktentwicklung über die Herstellung bis zur Entsorgung. Entscheidend ist vor allem ein durchdachtes Design, denn bis zu 80 Prozent der Umweltauswirkungen werden bereits in dieser frühen Phase bestimmt.

Eine Kreislaufwirtschaft stützt sich unter anderem auf den Einsatz von Sekundärrohstoffen und auf eine optimale Verwertung des Abfalls. In der Wiederverwertung ist Deutschland dank des Know-hows der Recyclingwirtschaft europäischer Spitzenreiter. Die deutsche Industrie könnte anderen Ländern helfen, ihre Recyclingquoten zu steigern – und würde so vom wachsenden Umweltbewusstsein profitieren.

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Pläne der EU-Kommission: Auch wir müssen mehr recyceln
Gastbeitrag, 1. Dezember 2016

Adriana Neligan in der Alternativen Kommunalpolitik Pläne der EU-Kommission: Auch wir müssen mehr recycelnArrow

Deutschland recycelt derzeit offiziell 64 Prozent seiner Siedlungsabfälle und ist damit Spitzenreiter in Europa, schreibt IW-Ökonomin Adriana Neligan in der Zeitschrift Alternative Kommunalpolitik. Allerdings wird hier auch Abfall als recycelt gewertet, der verbrannt wird. Die EU-Kommission will in Zukunft nur noch solche Abfälle als recycelt ansehen, die auch tatsächlich wiederverwertet werden. mehr

Siedlungsabfall
IW-Nachricht, 23. November 2016

Siedlungsabfall Deutschland produziert zu viel MüllArrow

Vom 19. bis zum 27. November findet die diesjährige Europäische Woche der Abfallvermeidung – kurz EWAV – statt. Das Thema ist brandaktuell, denn jeder einzelne Europäer produziert durchschnittlich 474 Kilogramm Müll pro Jahr. In Deutschland ist es sogar noch mehr – allerdings wird hierzulande auch mehr recycelt. mehr

EU-Pläne: Auch Deutschland muss künftig mehr recyceln
Gastbeitrag, 1. November 2016

Adriana Neligan im Blog von Metalle Pro Klima EU-Pläne: Auch Deutschland muss künftig mehr recycelnArrow

Da Deutschland bei Metallen und vielen anderen Hightech-Rohstoffen von Einfuhren abhängig ist, kann die Nutzung von Sekundärrohstoffen Importabhängigkeiten reduzieren und verbreitert so die Versorgungsbasis der deutschen Wirtschaft. Ein Gastbeitrag von IW-Ressourcenökonomin Adriana Neligan im Recycling-Blog von Metalle Pro Klima, einem Projekt der Unternehmen der Nichteisen-Metallindustrie. mehr