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Trotz der offensichtlichen Vorteile des Welthandels schotten sich viele Staaten ab. Foto: Gary Blakeley/Fotolia

Die Globalisierung, also vor allem das Wachstum des Welthandels, wäre nicht denkbar gewesen ohne den Abbau von Zöllen und anderen Handelshemmnissen im Rahmen des Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommens GATT und der Welthandelsorganisation WTO. Doch trotz der offensichtlichen Vorteile der internationalen Arbeitsteilung schotten sich viele Staaten weiterhin ab. Die Industrieländer wehren sich mit Handelsbarrieren und Subventionen gegen billige Agrarprodukte aus Entwicklungsländern und hindern diese Staaten so daran, ihren Lebensstandard zu heben. Viele Schwellenländer schützen umgekehrt ihre Industrien mit Zöllen und schotten ihre Dienstleistungsmärkte ab. Den ärmsten Ländern fehlen häufig die Möglichkeiten, sich in die Weltwirtschaft einzuklinken, weil es an einer verlässlichen Infrastruktur und einer wachstumsförderlichen Wirtschaftspolitik mangelt. Viele dieser Länder sind weiterhin auf Entwicklungshilfe angewiesen.

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24. Februar 2017

Niederlande „Die Niederländer verdanken ihren Wohlstand auch dem freien Handel“Arrow

Seit jeher unterhalten die Niederlande enge wirtschaftliche Beziehungen zu Deutschland. Die anstehenden Parlamentswahlen werden daran wohl nichts ändern, auch wenn einige niederländische Parteien die EU kritisch sehen, wie Kees van Paridon betont, Professor of Economics an der Erasmus-Universität Rotterdam und derzeit Gastprofessor am Zentrum für Niederlande-Studien an der Universität Münster. mehr auf iwd.de

23. Februar 2017

Niederlande Populisten punkten mit der GesundheitArrow

Am 15. März wählen Deutschlands Nachbarn ein neues Parlament. Eigentlich hätten die Niederländer allen Grund, die amtierende Regierung zu bestätigen – schließlich ist die wirtschaftliche Lage gut. Doch die Wähler treibt ein anderes Thema um. mehr auf iwd.de

IW-Kurzbericht, 14. Februar 2017

Oliver Koppel / Axel Plünnecke Erste Erfolge der qualifizierten Zuwanderung aus IndienArrow

Bereits in den letzten Jahren haben Zuwanderer erheblich zur Fachkräftesicherung in MINT-Berufen beigetragen. Bestrebungen, MINT-Zuwanderer aus dem Herkunftsland Indien zu gewinnen, zeigen erste Erfolge – sowohl die Zahl der Beschäftigten in akademischen MINT-Berufen als auch die Zahl der Studierenden in MINT-Fächern sind zuletzt deutlich gestiegen. mehr