Image

Das Vereinigte Königreich ist ein wirtschaftliches Schwergewicht: Zweitgrößte Volkswirtschaft Europas, fünftgrößte der Welt, Produktionsstandort zahlreicher Automobilhersteller und Heimat globaler Öl-Giganten. London ist zudem nach New York der zweitwichtigste Finanzplatz der Welt. Im Derivate- und Devisenhandel ist Großbritannien Weltmarktführer und nirgendwo in Europa sitzen mehr Private-Equity-Firmen und Hedgefonds als in London. Der Finanzsektor hat mit einem Anteil von 8 Prozent am Bruttoinlandsprodukt eine große volkswirtschaftliche Bedeutung.

Europa und das Vereinigte Königreich sind eng miteinander verstrickt: Knapp die Hälfte der britischen Exporte gehen in die EU. Deutschland ist für Großbritannien wichtigster Handelspartner in Europa – und andersherum ist Großbritannien für Deutschland der drittwichtigste Exportmarkt. Am 23. Juni 2016 stimmten die Briten in einem Referendum mehrheitlich für den Austritt aus der Europäischen Union. Der angestrebte Brexit wird das Land und ganz Europa noch eine Weile beschäftigen.

Ansprechpartner

The Economic Effects of a Brexit on the UK
Gastbeitrag, 25. August 2016

Jürgen Matthes and Berthold Busch in European Financial Review The Economic Effects of a Brexit on the UKArrow

The results of a plethora of studies on the likely economic impact of a Brexit on the UK are rather confusing. In this article, IW economists Jürgen Matthes and Berthold Busch challenge the mainstream view and argue that the risks of a Brexit are likely to be underestimated. mehr

Brexit-Folgen
IW-Pressemitteilung, 11. August 2016

Brexit-Folgen Main schlägt SeineArrow

Frankfurt, Paris, Dublin oder doch Luxemburg? Seit dem britischen Votum diskutieren Politik, Medien und Wirtschaft darüber, welche Finanzstandorte vom Brexit profitieren könnten. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt: Vieles spricht für Frankfurt. mehr