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Das Vereinigte Königreich ist ein wirtschaftliches Schwergewicht: Zweitgrößte Volkswirtschaft Europas, fünftgrößte der Welt, Produktionsstandort zahlreicher Automobilhersteller und Heimat globaler Öl-Giganten. London ist zudem nach New York der zweitwichtigste Finanzplatz der Welt. Im Derivate- und Devisenhandel ist Großbritannien Weltmarktführer und nirgendwo in Europa sitzen mehr Private-Equity-Firmen und Hedgefonds als in London. Der Finanzsektor hat mit einem Anteil von 8 Prozent am Bruttoinlandsprodukt eine große volkswirtschaftliche Bedeutung.

Europa und das Vereinigte Königreich sind eng miteinander verstrickt: Knapp die Hälfte der britischen Exporte gehen in die EU. Deutschland ist für Großbritannien wichtigster Handelspartner in Europa – und andersherum ist Großbritannien für Deutschland der drittwichtigste Exportmarkt. Am 23. Juni 2016 stimmten die Briten in einem Referendum mehrheitlich für den Austritt aus der Europäischen Union. Der angestrebte Brexit wird das Land und ganz Europa noch eine Weile beschäftigen.

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IW-Kurzbericht, 4. November 2016

Michael Voigtländer A high financial burden for German home buyersArrow

Home buyers in Germany not only have to pay high down payments for financing their property, but they also have to pay high transaction costs. Besides the transaction tax, also notary fees and the entry in the land register sum up to a considerable amount. The cases of the Netherlands and the United Kingdom illustrate that high transaction costs are not a necessity. mehr

Nebenkosten beim Immobilienkauf
IW-Pressemitteilung, 4. November 2016

Nebenkosten beim Immobilienkauf Ärmere Haushalte unterstützenArrow

In Deutschland sind die Nebenkosten beim Immobilienkauf mehr als doppelt so hoch wie in den Niederlanden und fast viermal so hoch wie in Großbritannien. Das zeigt eine neue Kurzstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Sie kritisiert, dass diese Kosten vor allem ärmeren Haushalten den Zugang zum Immobilienmarkt erheblich erschweren. mehr