Deutsche Unternehmen konzentrieren sich an ihren angestammten Standorten häufig auf ihre Kernkompetenzen wie Forschung und Entwicklung und wickeln einfache Fertigungsprozesse im Ausland ab. Geringqualifizierte Menschen in den Industrieländern geraten daher durch die Globalisierung unter Druck, profitieren aber auch, weil viele Produkte günstiger angeboten werden können. Gewinner sind die Bevölkerungen in denjenigen Entwicklungs- und Schwellenländern mit offenen Märkten. Der Anteil der Menschen mit weniger als 1 Dollar Kaufkraft pro Tag hat sich seit Anfang der 1980er Jahre mehr als halbiert.

Die Globalisierung findet auch politisch ihren Niederschlag: Staaten derselben Region schließen sich zu immer engeren Gemeinschaften zusammen und intensivieren den Handel untereinander. In der Europäischen Union etwa sichert der gemeinsame Binnenmarkt den Bürgern einen ansehnlichen Lebensstandard. Auch Deutschland nützt der freie Verkehr von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital in der EU: Fast zwei Drittel der Exporte gehen in Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

Europäische Union

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Der gemeinsame Binnenmarkt fördert den Handel innerhalb der Europäischen Union. Der freie Verkehr von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital hat den Europäern einen ansehnlichen Lebensstandard beschert. mehr

Welthandel

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Die Globalisierung bestimmt die Entwicklung der Weltwirtschaft. Der grenzüberschreitende Handel mit Waren und Dienstleistungen hat den Wohlstand fast überall gesteigert. mehr

Wettbewerbsfähigkeit

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Trotz der Aufholjagd vieler Schwellenländer konnte Deutschland seine starke Position auf den Weltmärkten zuletzt behaupten. Der Marktanteil an den Weltexporten beträgt heute – wie schon Anfang der 1990er Jahre – rund 9 Prozent. mehr