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Wegen ihrer Größe und Vernetzung können bereits einzelne Banken - hier das Pariser Bankenviertel - die Stabilität des Finanzsystems gefährden. Foto: bluebeat76/iStock

Daten von einzelnen Finanzinstituten sind für die Analyse von Systemrisiken besser geeignet als Durchschnittswerte, weil bereits einzelne Banken wegen ihrer Größe und Vernetzung die Stabilität des gesamten Finanzsystems gefährden können. Der Bankenmonitor untersucht die Situation der systemrelevanten Banken des Euroraums hinsichtlich der notleidenden Kredite in ihren Bilanzen, ihres Verschuldungsgrads, ihrer Liquiditätsausstattung und ihrer Profitabilität. Zusammen mit makroökonomischen Daten lassen sich daraus Politikempfehlungen für die EZB und die nationalen Aufsichtsbehörden ableiten.

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IW-Bankenmonitor 2015
IW-Pressemitteilung, 13. Oktober 2015

IW-Bankenmonitor 2015 Weniger statt mehrArrow

Die Banken im Euroraum haben die Kreditvergabe an Unternehmen und Privathaushalte in den vergangenen Jahren reduziert, während sie mehr Geld in Staatsanleihen gesteckt haben. Das könnte gefährlich werden, wie der „Bankenmonitor 2015“ des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt. mehr

IW-Trends, 13. Oktober 2015

Markus Demary IW-Bankenmonitor 2015Arrow

Schleppende Kreditentwicklung trotz oder wegen der Rekapitalisierungsfortschritte? mehr

Expansive Geldpolitik
IW-Nachricht, 2. Juli 2014

Expansive Geldpolitik IW-Bankenmonitor bestätigt Kritik an EZBArrow

In ihrem 84. Jahresbericht kritisiert die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) die Europäische Zentralbank (EZB) wegen ihrer expansiven Geldpolitik. Durch sie seien „Problembanken“ möglicherweise viel schwächer, als es momentan den Anschein hat. Diese Verzerrungen zeigt auch der IW-Bankenmonitor. Er attestiert: Die Eurozone läuft Gefahr, Zombie-Banken zu züchten, welche die Volkswirtschaften der Krisenländer im Erholungsprozess lähmen. mehr