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Die Pflegeversicherung unterstützt die Pflege zu Hause und im Heim. Foto: Silvia Jansen/iStock

Der umlagefinanzierten Pflegeversicherung droht ein demografisch bedingtes Finanzierungsproblem, denn bereits bis 2030 wird sich die Zahl der Pflegebedürftigen von heute 2,6 auf dann mindestens 3,4 Millionen Menschen erhöhen. Dadurch wird auch die Zahl der benötigten Pflegekräfte und Heimplätze drastisch steigen. Wenn die Politik nichts unternimmt, drohen drastische Beitragssatzsteigerungen.

Doch statt die Pflegeversicherung demografiefest zu machen, hat die Politik neue Leistungsansprüche beschlossen. Einen Ausweg aus dem Dilemma steigender Beitragssätze für nachfolgende Generationen bietet der Umstieg auf ein teilweise kapitalgedecktes System, das die Menschen verpflichtet, für die eigene Pflege vorzusorgen.

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IW-Nachricht, 30. Dezember 2015

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Die Politik brüstet sich damit, die Bürger im kommenden Jahr bei den Steuern um fünf Milliarden Euro zu entlasten – sie hat die Freibeträge angehoben und den Tarifverlauf angepasst, um die kalte Progression teilweise abzubauen. Doch die meisten Steuerzahler werden von den Entlastungen aus verschiedenen Gründen kaum etwas spüren. mehr

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10. Dezember 2015

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