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Die mangelnde Kinderbetreuungsinfrastruktur erschwert das Arbeiten mit Familie. Foto: AleksandarNakic/iStock

Fast jede zweite Frau arbeitet in Teilzeit, und in Führungspositionen sind sie weiterhin selten. Ein Grund ist die noch immer unzureichende Betreuungsinfrastruktur. Obwohl es seit 2013 einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz für Kinder ab dem ersten Lebensjahr gibt, ist der Bedarf an Betreuungsplätzen längst nicht gedeckt. Zudem hat nur ein Drittel aller Grundschüler einen Ganztagsplatz. Die fehlende Nachmittagsbetreuung führt dazu, dass viele Eltern nicht in dem Umfang arbeiten können, wie sie dies möchten.

Neben der Politik können auch die Unternehmen helfen, Beruf und Familie miteinander zu verbinden, etwa indem sie flexible Arbeitszeiten und das Arbeiten von Zuhause ermöglichen. Viele Unternehmen tun dies bereits aus eigenem Interesse: Familienfreundlichkeit ist ein Mittel, um in Zeiten von Fachkräfteengpässen Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden.

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Gutachten
Gutachten, 28. Juni 2016

Andrea Hammermann / Oliver Stettes Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2016Arrow

In dem Gutachten für das Bundesfamilienministerium zeigen die IW-Forscher personalpolitische Maßnahmen für eine familienfreundliche Arbeitswelt auf und betrachten sie im Zeitvergleich. mehr

Kinderbetreuung
25. Februar 2016

Kinderbetreuung Mit Schulbeginn wächst der StressArrow

Jahr für Jahr melden Ämter und Behörden einen Zuwachs an Kita- und Kindergartenplätzen sowie mehr Ganztagsschulen. Doch ausgerechnet der Schulstart bereitet vielen Eltern Sorgen, denn nur für ein Drittel aller Grundschüler gibt es Ganztagsangebote. mehr auf iwd.de

Familienpolitik
26. November 2015

Familienpolitik Von Elternzeit und KindersegenArrow

Mehr Geld, mehr Betreuungsplätze, mehr Ganztagsangebote: Die deutsche Politik hat in den vergangenen Jahren viel unternommen, um Eltern zu entlasten und Kinder zu fördern. Die verbesserten Rahmenbedingungen zeigen auch vielfach Wirkung, nur der erwünschte Kindersegen bleibt weiterhin aus. mehr auf iwd.de