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Familienpolitik Quelle: Tatyana Gladskih - Fotolia

Auf jede Frau kommen im Schnitt nur etwa 1,4 Geburten – zu wenig, um die Bevölkerungszahl konstant zu halten. Gerade gut ausgebildete Frauen mit interessanten Jobs verzichten häufig auf Nachwuchs, weil sich Familie und Beruf hierzulande nur schwer vereinbaren lassen.

Mit einem besseren Angebot an Krippen, Kindergärten und Schulen könnten sich mehr Paare ihren Kinderwunsch erfüllen, ohne dass ein Partner für mehrere Jahre aus dem Berufsleben ausscheiden müsste. Der Staat müsste für Investitionen in die Betreuungsinfrastruktur zwar zunächst mehr Geld in die Hand nehmen, würde auf lange Sicht aber profitieren. Väter und Mütter, die arbeiten gehen, zahlen mehr Steuern und Sozialabgaben. Zudem steigt langfristig das Bildungsniveau der Bevölkerung, wenn Kinder bereits früh gefördert werden. Mit höheren Bildungsabschlüssen sind sie später weniger gefährdet, arbeitslos zu werden, und damit seltener auf staatliche Hilfe angewiesen.

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Kinderbetreuung
IW-Nachricht, 21. Juli 2016

Kinderbetreuung Noch ein weiter WegArrow

Im März 2016 besuchten 721.000 unter Dreijährige eine Kindertageseinrichtung oder -pflege. Damit gab es noch nicht einmal jene 750.000 Betreuungsplätze, auf die sich die Politik beim Krippengipfel 2007 verständigt hatte. Gleichzeitig ist der Bedarf in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen – laut Schätzungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) ergibt sich aktuell eine Lücke von rund 165.000 Betreuungsplätzen. mehr

18. Juli 2016

Geburten Unehelich – na und?Arrow

Mittlerweile kommt rund jedes dritte Kind in Deutschland nichtehelich auf die Welt. Vor allem im Osten sind Mütter häufig unverheiratet – wesentlich öfter als im Westen. Und überraschenderweise erblicken die meisten West-Babys mit unverheirateten Eltern nicht in den großen Städten das Licht der Welt, sondern in eher ländlichen Regionen. mehr auf iwd.de

Gutachten
Gutachten, 28. Juni 2016

Andrea Hammermann / Oliver Stettes Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2016Arrow

In dem Gutachten für das Bundesfamilienministerium zeigen die IW-Forscher personalpolitische Maßnahmen für eine familienfreundliche Arbeitswelt auf und betrachten sie im Zeitvergleich. mehr