Derzeit leben in Deutschland rund 82 Millionen Menschen, in den kommenden Jahren wird die Einwohnerzahl auf rund 84 Millionen steigen. Erst um das Jahr 2030 wird die Einwohnerzahl voraussichtlich wieder leicht sinken. Hauptursache für den vorerst zu erwartenden Zuwachs ist die hohe Nettomigration – wobei von den 2 Millionen Einwanderern im Jahr 2015 nur etwas über die Hälfte Flüchtlinge waren.

Zwar schrumpft Deutschland erst einmal nicht, aber es altert trotz des Zuzugs überwiegend junger Menschen. 2035 werden etwa 25 Prozent der Bevölkerung älter als 67 Jahre sein, heute sind es etwa 20 Prozent. Ob mit oder ohne Flüchtlinge – das System der umlagefinanzierten Rentenversicherung, die Pflegeversicherung und der Arbeitsmarkt stehen immer stärker unter Druck.

Familienpolitik

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Der Staat unterstützt Familien mit rund 170 Milliarden Euro im Jahr; er zahlt gesetzlich Versicherten die Krankenversicherung der Kinder, unterhält Schulen und Kindergärten, überweist Kinder- und Elterngeld. Trotz des Aufwands erblicken in Deutschland deutlich weniger Kinder das Licht der Welt als in anderen Ländern. mehr

Zuwanderung

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Nicht nur die Zahl der Zuwanderer, auch ihr Qualifikationsniveau ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Junge Migranten in Deutschland haben heute häufiger als früher einen Hochschulabschluss und seltener keine Ausbildung. mehr

Demografischer Wandel

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Die gestiegene Lebenserwartung und die geringe Geburtenrate lassen die Gesellschaft altern und schrumpfen. Der demografische Wandel trifft Deutschland härter als die meisten anderen Länder. mehr