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In der Schule werden oftmals die Weichen gestellt für den späteren beruflichen Erfolg. Foto: davidf/Stock

Zu viele Abgänger – häufig Einwandererkinder – verlassen die Schule ohne Ausbildungsreife. Danach setzen sich die Probleme fort: Schwache Schüler finden ohne weitere Qualifizierungsmaßnahmen nur schwer einen Ausbildungsplatz und sind später häufig auf staatliche Unterstützung angewiesen. Das Geld könnte sich der Staat sparen, wenn Jugendliche bereits in der Schule stärker gefördert würden. Anstelle von Halbtagsschulen sollten flächendeckend Ganztagsschulen treten. Diese sollten sich im Unterricht an Mindeststandards orientieren müssen, die regelmäßig evaluiert werden. Zudem sollten Schulen eine stärkere Eigenverantwortung für den Bildungserfolg der Schüler übernehmen.

Ansprechpartner

26. August 2016

Regionale Armut Arme Eltern, schlechte SchülerArrow

Finanzielle Armut und Bildungsarmut gehen oftmals Hand in Hand. So zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), dass in den meisten Regionen, in denen vergleichsweise viele Kinder und Jugendliche in finanziell schwierigen Verhältnissen leben, auch mehr Schüler die Schule abbrechen als anderswo. mehr auf iwd.de

Armutsgefährdete Kinder
IW-Pressemitteilung, 25. August 2016

Armutsgefährdete Kinder Bildungsarmut wird vererbtArrow

In Regionen mit hoher Armutsquote brechen viele Jugendliche die Schule ab, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Das liegt nicht an fehlenden finanziellen Mitteln der Familien, sondern an der mangelnden Förderung von Kindern aus bildungsfernen Familien in Kitas und Schulen. mehr

15. Juni 2016

Flüchtlinge Vom Recht auf (Schul-)BildungArrow

Auch wenn oft von einer Atempause die Rede ist – die Asylbewerberzahlen in Deutschland gehen derzeit nur leicht zurück. Und die Menschen, die kommen, sind meist jung und wollen bleiben. Ihr Schlüssel zur Integration heißt Schulbildung. Darauf gibt es in Deutschland ein Recht – und fast immer greift auch die Schulpflicht. mehr auf iwd.de